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Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) – Neubau Dienstgebäude K12 in Karlshorst/Berlin. Free!

Competitions - Open Competition
Published on August 18, 2012
Deadline October 30, 2012
Description in original language
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) – Neubau Dienstgebäude K12 in Karlshorst/Berlin.

Art des Wettbewerbs: Das Verfahren wird als offener interdisziplinärer Planungswettbewerb für Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten in zwei Phasen nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) durchgeführt. Das Preisgericht wählt anhand der eingereichten Arbeiten der 1. Phase 20-25 Teilnehmer aus, die zur Teilnahme an der zweiten Phase des Wettbewerbs aufgefordert werden. Das Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Projektbeschreibung: Auf der Liegenschaft Köpenicker Allee 120 -130 in Karlshorst / Berlin befindet sich der Berliner Dienstsitz des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Das Grundstück ist Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die für die derzeitigen Aufgaben zu große Liegenschaft soll neugeordnet und für die Nutzung durch das BfS optimiert werden. Dazu wurde das Grundstück geteilt, so dass dem BfS zukünftig der südlich gelegene Grundstücksteil zur Verfügung steht auf dem sämtliche Nutzungen konzentriert werden sollen. In einem ersten Schritt wurde für das BfS ein neues Laborgebäude errichtet (Fertigstellung 2009). Für das stark sanierungsbedürftige Verwaltungshochhaus (K12) soll nun ein Ersatzgebäude auf dem verkleinertem Gründstück gebaut werden. Darüber hinaus sieht die zukünftige Planung vor, weitere Grundstücksteile abzugeben, so dass langfristig die Möglichkeit offengehalten werden soll, auch für ein weiteres Gebäude (Laborbau K25) einen Ersatz zur Verfügung zu stellen. Als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit legt das BfS in hohem Maße Wert darauf, dass sowohl in der Planung als auch bei der Realisierung des Projektes die Anforderungen des „Nachhaltigen Bauens“ besondere Berücksichtigung finden. Der Wettbewerb gliedert sich in 2. Phasen: In der 1. Phase ist zur Optimierung der Nutzung des Areals ein städtebauliches Konzept zu entwickeln, welches in Form von Leitlinien Lösungsansätze für die zukünftige bauliche und landschaftsgestalterische Entwicklung des verbleibenden Teils der Liegenschaft aufzeigt. In der 2. Phase sollen die ausgewählten Teilnehmer auf dieser Grundlage einen Vorentwurf für den Neubau des Ersatzgebäudes K12 einschließlich der Gestaltung des Außenraums entwickeln. Als Eckdaten für die konkrete Aufgabenstellung sind zu nennen: Die Grundstücksfläche für das Wettbewerbgebiet beträgt insgesamt 1,71 ha. In dem zu errichtenden Neubau sind 3 472 m² Nutzfläche (NF) zuzüglich 125 m² Flächen für die zentralen gebäudetechnischen Einrichtungen unterzubringen. Bei der Nutzung handelt es sich überwiegend um Büroflächen mit Fachbibliothek und Konferenzbereich, die um einen kleinen Laborbereich und Funktionsgaragen (für Einsatz- und Messfahrzeuge mit umfangreicher Messtechnik) ergänzt werden. Die Baukosten (KG 200-500) werden mit ca. 10 510 000 EUR (brutto) veranschlagt.

Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Der Nachweis der Teilnahmeberechtigung gem. RPW § 4: Alle Teilnehmer: Nachweis zur berechtigten Führung der Berufsbezeichnung.

Angaben zu einem besonderen Berufsstand Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Die Auslobung richtet sich an Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten. Die Federführung der Arbeitsgemeinschaft liegt beim Architekten. Zur Wettbewerbsteilnahme sind damit berechtigt: — Natürliche Personen, die gemäß den Regelungen ihres Herkunftsstaates am Tag der Auslobung berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Landschaftsarchitekt zu führen und freiberuflich tätig sind, — Juristischen Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die der Wettbewerbsaufgabe entsprechenden Planungsleistungen gehören, sofern die zu benennenden bevollmächtigten Vertreter und die Verfasser der Wettbewerbsarbeit jeweils die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen, — Arbeitsgemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder juristischen Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Ausgeschlossen von der Teilnahme am Wettbewerb sind Personen, die infolge ihrer Beteiligung an der Auslobung oder Durchführung des Wettbewerbes bevorzugt sein oder Einfluss auf die Entscheidung des Preisgerichts nehmen können. Das Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können.

Art des Wettbewerbs Offen

Kriterien für die Bewertung der Projekte: Entwurfsidee / Leitgedanke. Städtebau. Architektonisches Gestaltungskonzept. Freiraumplanerisches Gestaltungskonzept. Funktionalität. Wirtschaftlichkeit. Nachhaltigkeit. Weitere Präzisierungen sind dem Auslobungstext zu entnehmen.

Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge Tag: 30.10.2012 – 16:00

Als Wettbewerbssumme stehen insgesamt 58 000 EUR zzgl. MwSt. zur Verfügung. Für Preise und Anerkennungen ist folgende Aufteilung vorgesehen: 1. Preis 24 000 EUR. 2. Preis 14 500 EUR. 3. Preis 8 500 EUR. 2 Anerkennungen à 5 500 EUR. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Preisverteilung beschließen. Über die Preise/ Anerkennungen hinaus ist keine Kostenerstattung vorgesehen.

Namen der ausgewählten Preisrichter 1. Claudia Meixner, Architektin 2. Prof. Dipl. Ing. Undine Giseke, Landschaftsarchitektin 3. Volker Kurrle, Architekt 4. Eckart Rohde, Architekt 5. Günther Hoffmann, Architekt 6. Mindirig Stefan Süsterhenn, BMU 7. Martin Neumann, BfS 8. Lothar Giese, BImA 9. Rita Ruoff-Breuer, Präsidentin des BBR

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