Die Stadt lngelheim am Rhein möchte in zentraler städtischer Lage eine Veranstaltungshalle und ein Gebäude für das Weiterbildungszentrum einschließlich der Musikschule errichten. Es soll im Sinne einer städtebaulichen Neuordnung ein Gesamtensemble entstehen, das auch hohe Freiraumqualitäten aufweist. Grundlage dieser Entwicklung des Stadtzentrums ist die Rahmenplanung „Stadtmitte Ingelheim”, in der 2010 unter Einbeziehung vielfältiger Akteure, Planungen und Fragestellungen ein Gesamtbild für die Stadtmitte entwickelt worden ist. Dieses zielt auf die Aufwertung des öffentlichen Raums ebenso wie auf die Stärkung der städtischen. Grünräume und der Nutzungsvielfalt sowie des innerstädtischen Wohnens ab. Von zentraler – da Identität stiftender Bedeutung – ist jedoch die Entwicklung des Geländes „Neuer Markt”. Hier soll das “Herz” lngelheims gestärkt werden durch die Zusammenlegung wesentlicher öffentlicher Nutzungen. Auf dem Gelände „Neuer Markt soll das bestehende Marktzentrum abgebrochen und dadurch der Stadtzentrumsentwicklung Raum geboten werden. Hierzu liegt eine Konzeptplanung vor, die im Rahmen eines europaweit durchgeführten Planungswettbewerbs erstellt wurde. Die Gesamtinvestitionskosten werden geschätzt in Höhe von ca. 37 300 000 EUR incl. Umsatzsteuer. Die für diese Gesamtbaumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Projektsteuerung werden mit vorliegender Ausschreibung vergeben. Die Leistungen werden stufenweise nach Projektstufen und Handlungsbereichen beauftragt. Folgende Ca.-Bruttogrundflächen (BGF) beinhalten die Bauteile: WBZ: 7 800,- m². TG (neu): 2 950,- m². Veranstaltungshalle: 3 750,- m². Gesamt-Nutzfläche ca. 12 759 m². Die Stadt Ingelheim am Rhein hat die Stadtentwicklungsgesellschaft lngelheim am Rhein GmbH (SEGl) als öffentlichen Auftraggeber (§ 98 Nr. 2 GWB) mit der Durchführung beauftragt. Der Auftraggeber ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Stadt Ingelheim. Den präqualifizerten Bewerbern werden die aus dem Planungswettbewerb hervorgegangenen Ergebnisse. (Siegerentwurf) mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe in digitaler Form übersandt. Die Planungsleistungen sind auf der Grundlage der vorliegenden Arbeitsergebnisse zu erbringen.
Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Leistungen sind Ingenieuren gemäß VOF § 19 Abs. 2 oder juristischen Personen gemäß VOF § 19 Abs. 3 vorbehalten.
Verfahrensart Verhandlungsverfahren
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 6
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien
1. Honorar. Gewichtung 30
2. Kreativität und Wirtschaftlichkeit zu Konstruktion und Abwicklung. Gewichtung 15
3. Projektentwicklung allgemein, Organisation. Gewichtung 15
4. Methoden zur Kostenverfolgung. Gewichtung 10
5. Dokumentation und Qualitätssicherung. Gewichtung 10
6. Verfügbarkeit. Gewichtung 10
7. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 10
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 30.9.2012 – 12:00