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Neubau Amt für Umwelt und Energie. Basel Free!

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Published on August 28, 2012
Deadline October 04, 2012
Description in original language
Neubau Amt für Umwelt und Energie. Basel

Neubau Amt für Umwelt und Energie (AUE), Spiegelgasse 11/15, Basel

Anonymer Projektwettbewerb im selektiven Verfahren nach GATT / WTO für Generalplaner- teams.

Das Amt für Umwelt und Energie wird an die Spiegelgasse 11/15 umziehen. Dort soll ein Er- satzneubau erstellt werden, dessen Planungsprozess, Energieverbrauch, Konstruktion und Qualität der Büroarbeitsplätze Vorbildcharakter haben.

Fachpreisgericht: Thomas Blanckarts, Armin Binz, Cornelia Mattiello-Schwaller, Thomas Osolin, Andreas Sonderegger, Florian Marti (Ersatz) Sachpreisgericht: Jürg Hofer, Dominik Keller, Rolf Borner, Alexander Gregori

Für Preise und allfällige Ankäufe im Rahmen des Projektwettbewerbs steht dem Preisgericht eine Gesamtpreissumme von CHF 150’000.- exkl. Mwst. zur Verfügung

An Hand der verlangten Selbstdeklaration und Referenzbeispielen werden folgende Eignungs- kriterien zur Selektion durch das Preisgericht beurteilt: Vollständigkeit der Selbstdeklaration und Qualifikation der verlangten Schlüsselpersonen, Erfahrung der einzelnen Firmen mit ähnlichen Aufgaben in ihrem Fachbereich, Potential des Teams für eine architektonisch und städtebaulich gute Lösung, Potential des Teams für einen in Bezug auf Energie und Nachhaltigkeit innovati- ven Beitrag. Es ist vorgesehen, maximal vier Nachwuchsteams zu berücksichtigen.

Die eingereichten Projekte werden vom Preisgericht nach folgenden Kriterien beurteilt: Städte- bau und Architektur, Funktionalität, Flexibilität, Erfüllung Raumprogramm, Energieverbrauch, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bei Erstellung und Betrieb.

Abgabe Präqualifikation: Donnerstag 4. Okt. 2012

Die beiden Liegenschaften Spiegelgasse 11 und 15 wurden vom Kanton Basel-Stadt erworben, um an zentraler Lage seine Verwaltungsstandorte zu konzentrieren. Die Abklärungen im Zu- sammenhang mit dem Kauf und der geplanten Umnutzung für Arbeitsplätze der kantonalen Verwaltung ergaben, dass sich die vorhandene Gebäudestruktur für eine zeitgemässe Büronut- zung nicht eignet und ein Neubau über beide Liegenschaften wirtschaftlicher ist als ein Umbau. Durch eine Verlagerung des Amts für Umwelt und Energie (AUE) vom heutigen Standort Hoch- bergstrasse an die Spiegelgasse kann der regierungsrätlichen Strategievorgabe zur Konzentra- tion der Verwaltungsstandorte entsprochen werden. Der Neubau soll hinsichtlich Nachhaltigkeit durch seine Bauweise und seine städtebaulich prominente Lage Vorbildwirkung auf andere Pro- jekte und private Bauherren ausüben. Die Vorgaben des Kantons Basel-Stadt an seine eigenen Bauten verlangen eine Zertifizierung nach MINERGIE-P-ECO oder einem vergleichbaren Label. Die Grobkostenschätzung geht von ca. CHF 11 Mio. Gesamtbaukosten inkl. Mwst. aus. Die wichtigsten Ansprüche an den Neubau:

 Zeitgemässe Büroarbeitsplätze und Infrastruktur

 Vorbildliche Bauweise bezüglich Energieverbrauch und Materialwahl.

 Architektonisch exemplarische Umsetzung für das Thema nachhaltiges Bauen

Das Gebäude Spiegelgasse 11 wurde 1929 durch den Architekten Ernst Rehm als Wohn- und Bürogebäude in Skelettbauweise erbaut. Später wurde es zusammen mit der Liegenschaft Spiegelgasse 15 als reiner Bürobau genutzt. Letzterer wurde 1960 durch die Architekten Vi- scher & Weber als Wohn- und Geschäftshaus geplant und ersetzte das frühere „Haus zur Meerkatz“. Den vor allem aussen noch vorhandenen architektonischen Qualitäten der beiden Liegenschaften stehen ein schlechtes Verhältnis von Nutz- zu Erschliessungsfläche, innere Ni- veausprünge und knappe Geschosshöhen entgegen. Die beiden Gebäude sind nicht denkmal- geschützt.

Die am Standort Spiegelgasse 11,15 vorgesehenen Organisationseinheiten umfassen 64 Ar- beitsplätze mit zeitgemässer Büroinfrastruktur. Das Raumprogramm umfasst eine Nutzfläche von rund 1’700 m2. Gemäss Machbarkeitsstudie kann ein Neubau ca. 95 Büroarbeitsplätze um- fassen. Um für künftige Entwicklungen Spielraum zu haben, sollten mindestens 74 Arbeitsplät- ze realisiert werden. Gesucht wird das hinsichtlich Kosten, städtebaulicher Qualität, energeti- scher Anforderungen, Funktionalität und nutzbarer Fläche erzielbare Optimum. Die zusätzlich realisierbaren Arbeitsplätze dienen dem AUE als mittel- bis langfristige Reserve, sollen aber bei Bedarf durch andere Dienststellen genutzt werden können. Generell sollen offene Bürolandschaften (Open-/Multi- Space) mit Rückzugsmöglichkeiten ent- stehen; gemäss Weisung des Regierungsrats sind Einzelbüros nur für ausgewählte Personen (Amtsleiter/-innen, Abteilungsleiter/-innen) vorgesehen. Innerhalb einer Machbarkeitsstudie wurde das Raumprogramm zusammen mit dem Nutzer überprüft und optimiert.

Der Standort ist durch seine zentrale Lage hervorragend mit dem ÖV erschlossen. Zusätzlich sind Veloabstellplätze für Mitarbeitende im Untergeschoss vorgesehen. Aufgrund der knappen Platzverhältnisse sind keine Autoabstellplätze möglich. Die Betriebsfahrzeuge des AUE werden in einem nahegelegenen Parkhaus eingemietet.

Der Grossrat hat im Juni 2012 ein Projektierungskredit von CHF 800’000.- inkl. MWST zur Durchführung des Wettbewerbs und Erarbeitung der Kostenbasis für den Baukredit bewilligt. Es ist vorgesehen, unmittelbar im Anschluss an den Wettbewerb mit den Projektierungsarbeiten zu starten. Weitere Termine aus heutiger Sicht:

 Abschluss Wettbewerbsverfahren bis Sommer 2013

 Erarbeitung Vorprojekt und Kostengrundlage Objektkredit bis Frühling 2014

 Bearbeitung und Genehmigung Objektkredit und Bebauungsplanverfahren bis Frühling 2015

 Erarbeitung Bauprojekt bis Herbst 2015

 Genehmigung Baueingabe bis Beginn 2016

 Submissionen (ca. 2/3) bis Frühling 2016

 Baubeginn Sommer 2016 (Inbetriebnahme voraussichtlich Ende 2017)

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