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Neubau des KVBB Büro- und Verwaltungsgebäudes Pappelallee in Potsdam, Leistungen der Objektplanung gem. § 33 HOAI. Free!

Assignments - Design Bids
Published on August 29, 2012
Deadline September 24, 2012
Description in original language
Neubau des KVBB Büro- und Verwaltungsgebäudes Pappelallee in Potsdam, Leistungen der Objektplanung gem. § 33 HOAI.

Die KVBB, Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, beabsichtigt, für ihre derzeit auf mehrere Liegenschaften verteilte Verwaltung ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude an der Pappelallee in Potsdam zu errichten. Die KVBB ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die einerseits die ihr nach dem Sozialgesetzbuch übertragenen Aufgaben (u.a. Sicherstellung der kassenärztlichen Versorgung der Bevölkerung) erfüllt, andererseits die Interessen der rd. 3.700 Brandenburger Ärzte und Psychotherapeuten gegenüber der Krankenkassen und der Politik vertritt. Das Grundstück für das neue Büro- und Verwaltungsgebäude der KVBB liegt im Bornstedter Feld, im grünen Norden der Landeshauptstadt Potsdam – angrenzend an die Innenstadt. Das Gebiet erstreckt sich über drei Kilometer bis zum Nedlitzer Holz und Jungfernsee im Norden, im Westen bis zur „Lennéschen Feldflur“. Im Süden grenzt es an den Ruinenberg des Parks Sanssouci und an die Nauener Vorstadt sowie im Osten an den Pfingstberg. Die Pappelallee ist die wichtigste Ost-West-Verbindung im Bornstedter Feld. Das Grundstück für das Neubauvorhaben der KVBB wird begrenzt von der Pappelallee im Süden, der Georg Hermann-Allee im Westen, der Jakob von Gundling-Allee im Norden und der Eduard-Engel-Straße im Osten. Die umgebende Bebauung ist heterogen. Nördlich schließt eine 4-geschossige Wohnbebauung an. Westlich befindet sich ein 4-geschossiges Verwaltungsgebäude, südlich liegt eine 4-geschossige Wohnbebauung und das Areal der denkmalgeschützten Ruinenbergkaserne. Das 14 501 m² große Grundstück der KVBB liegt im Entwicklungsbereich Bornstedter Feld, im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 42.3 „Kaserne Pappelallee / Fachhochschule“, der für das Grundstück Folgendes ausweist: Gewerbegebiet, zulässige GRZ 0,6 und GFZ 1,4 sowie Baugrenzen, die eine überbaubare Grundstücksfläche von 10 209 m² definieren.

Im Grundstückskaufvertrag ist festgeschrieben, dass bei der Planung und Realisierung des Büro- und Verwaltungsgebäudes die wesentlichen Gestaltungsmerkmale einer bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie aufgenommen werden müssen (Vogelperspektive Ost s. www.keller-elles.de/aktuelle Verfahren/kvbb-potsdam). Die Machbarkeitsstudie zeigt ein 4-geschossiges Verwaltungsgebäude mit Tiefgarage (STP) und Flachdach, mit Vor- und Rücksprüngen in der Kubatur, mit begrünten Innenhöfen sowie Terrassen und grünen Aufenthaltsbereichen. Ein repräsentativer Haupteingang mit großzügigem Foyer liegt in Gebäudemitte an der Pappelallee. Das Neubauvorhaben der KVBB soll in zwei Bauabschnitten errichtet werden. Gegenstand der Ausschreibung ist der 1. Bauabschnitt (BGF ca. 15 000 m²), der bis Ende 2015 bezugsfertig sein muss. Der 2. Bauabschnitt (BGF ca. 5 000 m²) soll mittel- bis langfristig realisiert werden. Der 1. Bauabschnitt muss deshalb mit der städtebaulich-architektonischen Qualität eines temporären Solitärs geplant und gebaut werden. Der Bauherr beabsichtigt die Errichtung eines Büro- und Verwaltungsgebäudes mit mittlerem Ausstattungsstandard, das sowohl zur Selbstnutzung als auch zur Vermietung an mehrere Mieter mit unterschiedlichen Flächenanforderungen bestimmt ist. Das Neubauvorhaben soll dem Grundsatz folgen, dass die Umwelt und natürliche Ressourcen geschont werden, ein Höchstmaß an Umwelt- und Sozialverträglichkeit erzielt wird, dauerhaft gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen realisiert bzw. gesichert werden, ein energieeffiziente Gebäude entsteht. Der Grundsatz der Nachhaltigkeit, d. h. die gleichrangige Behandlung ökologischer, ökonomischer und sozialer Ziele, ist bei der Entwicklung der Planungskonzeption, bei der Auswahl der einzelnen Maßnahmen und der Materialwahl zu beachten. Die Gesamtbaukosten für den 1. Bauabschnitt sind mit rd. 27 000 000 EUR brutto (KG 200-700 nach DIN 276 neu) veranschlagt. Gegenstand des Auftrags ist die Objektplanung Gebäude und Raumbildende Ausbauten entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 2 – 9, für den 1. Bauabschnitt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen, zunächst bis einschließlich Leistungsphase 5. Die Leistungen werden nach HOAI § 34, Honorarzone III Mindestsatz vergütet. Folgende Planungsgrundlagen zur Planung des Büro- und Verwaltungsgebäudes liegen bereits vor und werden in der 2. Stufe des VOF-Verfahrens den zum Verhandlungsverfahren eingeladenen Bietern zur Verfügung gestellt: — Machbarkeitsstudie, Nov. 2011, — Bebauungsplan Nr. 42.3 „Kaserne Pappelallee / Fachhochschule“ + Begründung. Die Neubaumaßnahme KVBB Potsdam zeichnet sich wie folgt aus: 1.) Typologie: Büro- und Verwaltungsneubau 2.) Erweiterbarkeit um einen 2. Bauabschnitt 3.) BGF 1. BA: rd. 15 000 m² 4.) Für die Planung und Ausführung sind ca. 30 Monate vorgesehen 5.) Fertigstellung: Mitte 2015; 6.) Gesamtbaukosten 1. BA brutto rd. 27 000 000 EUR (KG 200 – 700 DIN 276 neu)

Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers: Natürliche Personen sind zugelassen, wenn nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Absatz 1 benennen.

Verfahrensart Verhandlungsverfahren

Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5

Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 24.9.2012 – 16:00

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