Gegenstand des Auftrages sind Leistungen der technischen Ausrüstung nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die Anlagengruppen 3 (nur RWA), 4 und 5 nach § 51 Abs. 2 HOAI für den Neubau eines Zentrums für Innovationskompetenz B CUBE (ZIK B CUBE) der Technischen Universität Dresden und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) der Helmholz-Gesellschaft. Der geplante Neubau soll durch beide o.g. Einrichtungen, dem ZIK B CUBE (Bionik, Biophysik, präparative + analytische Biochemie) und dem DZNE (Prävention und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen) genutzt werden, die verwaltungstechnisch und organisatorisch völlig unabhängige Strukturen aufweisen. Die Liegenschaft soll auf einem Grundstück (Grundstücksgröße ca. 6 000 qm) nahe des Universitätsklinikums “Carl Gustav Carus” errichtet; werden. Das neu zu errichtende Gebäude ist maximal viergeschossig auszubilden.; Geplant ist die Errichtung des Neubaus mit einer Nutzfläche von ca. 6 700 qm NFa 1-6 zur Unterbringung von Labor- und Nutzflächen (ca. 4 100 qm) und Büroflächen (ca. 1 600 qm). Bei den Laborflächen handelt es sich insbesondere um Labore der Klassifizierungen S1 und S2. Des Weiteren sollen eine Cafeteria, ein Auditorium zur Förderung der Wirtschaftskommunikation und eine Werkstatt für Reparaturzwecke vorgesehen werden. Die Planung / Errichtung des Gebäudes hat auf Basis der aktuellen Fassung der EnEV zu erfolgen, einschließlich des anteiligen Einsatzes von regenerativen Energien.; Im Rahmen der Planung der Anlagengruppen 3 (nur RWA), 4 und 5 nach § 51 HOAI Abs. 2 HOAI sind nach DIN 276-1 (Stand 2008) die Kostengruppen 430 anteilig – nur RWA , 440 (Starkstromanlagen) und KG 450 (Fernmelde und Informationstechnische Anlagen) zu planen. Für die sicherheitsrelevante Haustechnikanlagen und ausgewählten Nutzeranlagen ist eine unterbrechungsfreie Ersatzstromversorgung bzw. zur Überbrückung längerer Ausfälle ein Notstromaggregat vorzusehen.; Für die TK- und datenseitige Erschließung sind u.a. DV-Anschlüsse für die Gebäudeautomation (z.B. Fernzugriff auf die Gebäudeautomation), DV-Anschluss für die elektronische Schließung, die Alarmweiterleitung von Nutzeranlagen, die Alarmweiterleitung der BMA einschließlich der zusätzlichen Visualisierung auf ein Gefahrenmanagement, die Notrufweiterleitung von den Aufzuganlagen sowie; Telefonanschlüsse, Datennetz, Telefax zu planen. Des Weiteren sind die Starkstromanlagen, wie z.B. Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen sowie Niederspanungsinstallationsanlagen, fernmelde- und informationstechnische Anlagen wie z.B. strukturierte Verkabelung, softwaregestütze VOIP-System LWL-Anbindung, mobile Sprachkommunikation mittels Wlan-Struktur, Brand- und Einbruchmeldeanlage, Medientechnik und RWA-Anlagen zu planen und deren Errichtung zu veranlassen.; Für den Bereich Auditorium ist zusätzlich zu den o.g. Vorgaben eine elektroakustische Anlage, eine Fernseh- und Antennenanlage, komplette Video- und Audiotechnik und eine Zeitdienstanlage vorzusehen. Hohe Anforderungen der Labore bestehen u.a. hinsichtlich Verdunklung – Nutzung für AFM (Rasterkraftmikroskopie), EM (Elektronenmikroskope), Lichtmikroskope und Algenzucht. Des Weiteren bestehen hohe Anforderungen an Raumtemperatur, Klima, Beleuchtung und Ausstattung. Die Entwurfsunterlage-Bau soll bis Mitte 2013 erstellt werden. Die bauliche Realisierung ist von Ende 2013 bis 2015 geplant.; Als Grundlage für die Planung dient die im Vorfeld erstellte Entscheidungsunterlage (ES).
Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Es ist jeder zugelassen, der gem. § 19 Abs. 2 VOF nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung “Beratender Ingenieur” oder “Ingenieur” zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als “Beratender Ingenieur” oder “Ingenieur” tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 2 VOF benennen. Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
Verfahrensart Verhandlungsverfahren
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 7
Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 10.10.2012 – 11:00