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Objektplanung gemäß Teil 1 und Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2009 (Gebäude und raumbildende Ausbauten) für die Sanierung und Modernisierung der Nordhalle der Hamburger Deichtorhallen. Free!

Assignments - Design Bids
Published on September 19, 2012
Deadline October 15, 2012
Description in original language
Objektplanung gemäß Teil 1 und Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2009 (Gebäude und raumbildende Ausbauten) für die Sanierung und Modernisierung der Nordhalle der Hamburger Deichtorhallen.

Objektplanung für die Sanierung und Modernisierung der Nordhalle der Hamburger Deichtorhallen mit dem Ziel, die denkmalgeschützte Ausstellungshalle unter den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes einerseits sowie der Nutzungsanforderungen andererseits in einem vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen zu sanieren und zu modernisieren. Die Halle hat eine Bruttogrundfläche von ca. 4 400 m² bei einer maximalen Höhe von 21,5 m. Die beiden Hamburger Deichtorhallen wurden in den Jahren 1911- 1914 als Markthallen für den Gemüsehandel erbaut. Seit 1963 dienten sie als Blumengroßmarkt und wurden 1989 als Ausstellunghallen für aktuelle Kunst hergerichtet. Die Nordhalle wird ausschließlich für wechselnde Kunstausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Sie beinhaltet neben der mittigen großen Ausstellungsfläche zahlreiche Büros der Verwaltung sowie Nebenräume, Magazine etc.. Das Gebäude ist zur Gänze unterkellert, im Keller sind überwiegend die technischen Aggregate der Haustechnik und Lagerräume untergebracht. Die voraussichtlichen Baukosten (netto) für KG 300-400 gem. DIN 276 betragen ca. 10 000 000 EUR. In den vergangenen Jahren ist es u. a. aufgrund unzureichender Isolier- und Klimatechnik sowie Veränderungen im Baugrund zu Schäden an der Gebäudehülle gekommen, die dringend behoben werden müssen. Insbesondere sind Schäden an den Außenwänden, Fassadenelementen, Fenstern, Oberlichtern und Dach zu beheben. Weiterhin müssen teilweise innere Verkleidungen der Wände und des Daches saniert werden. Für den zukünftigen Betrieb der Halle für wechselnde Kunstausstellungen und Veranstaltungen (Nutzungsanforderungen) ist die innere Gestaltung und Raumaufteilung mit Büro- und Nebenräumen auf Basis einer vorliegenden, detaillierten Nutzerbedarfsplanung neu zu planen und den bauphysikalischen Anforderungen entsprechend zu konzipieren. Die Gebäudetechnik entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und muss ebenfalls saniert werden. Die Planung der Sanierung der Gebäudetechnik, insbesondere der Klima- und Lüftungstechnik, Elektrik und Beleuchtung wird parallel zur Objektplanung gesondert beauftragt. Darüber hinaus ist beabsichtigt, Fachplaner für Brandschutz, Bauphysik und Tragwerksplanung einzubeziehen. Die Planung der technischen Gebäudeausstattung sowie die vorgenannten weiteren Fachplanungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses Auftrages. Der kontinuierliche Dialog und die Abstimmung zwischen den Beteiligten, insbesondere dem Denkmalschutzamt und dem Betreiber der Hallen sowie dessen Vertreter ist wesentlicher Bestandteil des Auftrags. Eine detaillierte Bestandsanalyse zum Objekt wird derzeit erarbeitet und wird mit Planungsbeginn vorliegen. Insofern sind die Planungsgrundlagen bereits ermittelt. Für das Vorhaben steht ein begrenzter Mittelrahmen sowie ein begrenzter Zeitrahmen für die Planung und Realisierung zur Verfügung, die einzuhalten sind. Die spätere Durchführung der Baumaßnahmen muss so geplant werden, dass sie mit der Bespielung der Halle in Einklang steht. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Halle während der Bauphase komplett außer Betrieb genommen wird.

Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind: 1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung Architekt / Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt / Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. 2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.

Verfahrensart Verhandlungsverfahren

Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 5

Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 15.10.2012 – 18:00

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