Gegenstand des Wettbewerbs ist der Vorentwurf für ein „Haus der Zukunft” auf einem annähernd dreieckigen Grundstück am Kapelle-Ufer in Berlin-Mitte mit einer Gesamtfläche von 6.740 qm (Wettbewerbsbereich) in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Das Raumprogramm umfasst eine Nutzfläche von rund 7.000 qm. Es handelt sich dabei überwiegend um Veranstaltungs- und Ausstellungsräume mit den dazugehörigen Nebenräumen. Als Kostenobergrenze wird ein Betrag von 46 Mio. € brutto für die Kostengruppen 300-500 vorgegeben.
Gegenstand des Wettbewerbes sind zudem Überlegungen zum Tragwerk und zur gebäudetechnischen Ausrüstung sowie die Gestaltung des Außenbereichs einschließlich des Zwischenraums zum geplanten Neubau des BMBF.
An die Gestaltung des Hauses der Zukunft wird ein hoher Anspruch gestellt. An prominenter Stelle gelegen, soll es schon äußerlich Offenheit und Wandelbarkeit von Zukunft versinnbildlichen. Der Vorbildfunktion des Bundes für die Baukultur gemäß soll das Gebäude gestalterisch anspruchsvoll und zugleich hochfunktional sein. Der Bau soll auch technisch – insbesondere hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit und seines energetischen Standards – vorbildlich sein und ein flexibles Nutzungskonzept ermöglichen. Eine innovative und durchgängig barrierefreie Konzeption wird erwartet.
Beabsichtigt ist die spätere Realisierung als ÖPP-Projekt, sofern die Wirtschaftlichkeit hierfür nachgewiesen werden kann.
Die Realisierung des Bauvorhabens steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Haushaltsmittel durch den Deutschen Bundestag.
Verfahren: Das Verfahren wird als offener Planungswettbewerb für Architekten mit Landschaftsarchitekten in zwei Phasen nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) durchgeführt. Das Preisgericht wählt aus den eingereichten Arbeiten der 1. Phase 20-25 Teilnehmer zur Teilnahme an der zweiten Phase des Wettbewerbs aus.
Preisgericht: Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin, Stuttgart Prof. Barbara Holzer, Architektin, Zürich/Berlin Prof. Irene Lohaus, Landschaftsarchitektin, Hannover Volker Staab, Architekt, Berlin Armand Grüntuch, Architekt, Berlin Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF Günther Hoffmann, Abteilungsleiter im BMVBS Dr. Jürgen Gehb, Sprecher des Vorstands der BImA Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Land Berlin
Termine: Tag der Bekanntmachung: 22.11.2011 Unterlagen ab: 29.11.2011 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 1. Phase: 14.2.2011