Das Gustav-Lübcke-Museum der Stadt Hamm zeichnet sich durch den Umfang und die Vielfalt seiner Sammlungsbestände aus. Auf über 4 000 qm finden im Museumsgebäude Dauer- und Sonderausstellungen, Begleitprogramme zu den Ausstellungen und weitere Veranstaltungen statt. Das Museum aus dem Baujahr 1993 wird z.Z. durch RLT-Anlagen be- und entlüftet. Die zentralen Lüftungsgeräte, die teilweise nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen (z.B. eingesetzte Wäschertechnik oder fehlende Wärmerückgewinnungssysteme), müssen saniert werden. Die beiden Ausstellungsräume die zukünftig klimatisiert werden sollen, werden z.Z. ebenfalls aus zentralen Lüftungsgeräten versorgt. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Zweikesselanlage. Die Baujahre der Zentralgeräte Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung einschl. der MSR-Technik entsprechen dem Gebäudebaujahr. Ziel der Sanierung ist die Erneuerung der Wärmeerzeugungsanlage, der Ersatz vorhandener zentraler Lüftungsanlagen in der Wechselausstellung EG und dem Oberlichtsaal OG durch Klimaanlagen, die Sanierung der verbleibenden anderen zentralen Lüftungsanlagen und der Aufbau einer einheitlichen MSR-Technik für die Heizung-, Lüftungs- und Klimatechnik. Die vorhandenen Wärmeerzeugungs- und Lüftungsanlagen sind veraltet und abgängig. Die beiden Ausstellungsräume EG und 1. OG sollen zukünftig klimatisiert werden. Für hochwertige Kunstausstellungen ist in diesen Räumen eine Luftkonditionierung von 20°C +/- 2 °C und 50 % rel. Luftfeuchte +/- 5 % gefordert.
Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF. Zugelassen sind nur Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die o.a. Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
Verfahrensart Verhandlungsverfahren
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 23.10.2012