Grundsanierung eines bestehenden Institutsgebäudes (1./ 2. UG, EG, 1.- 5. OG, DG),-. Baujahr ca.1965, gelegen im Zentrum von Rom, Via Sardegna 79/81. Dabei handelt es sich um fol-gende Maßnahmen: — Statische Ertüchtigung aller Decken und Teile der tragenden Innen- und Außenwände hinsichtlich Behebung von konstruktiven Mängeln (mangelhafte/ fehlende Schubbewehrung in den Rippen der Ziegelstein/ Betondecken) und für den Erdbebenfall, — Teilerneuerung der vorhandenen Natursteinfassaden, incl. Betonsanierungen, — komplette Erneuerung der gebäudetechnischen Ausrüstung, incl. Aufzüge und PV- Anlage, — Abriss und Herstellung der Fußböden, leichte Trennwände, — brandschutztechnische Ertüchtigung, — Neufestlegung der Nutzungsbereiche, einschließlich Neugestaltung des Innenausbaus. BGF a: ca.: 8 000 m². Grundstücksgröße: ca. 1 020 m². Kostenobergrenze der Gesamtmaßnahme: 19 800 000 EUR. Die Genehmigungsplanung wird zurzeit erarbeitet. Die Entwurfsplanung (EW- Bau) wird den Bewerbern in der 2. Stufe des VOF- Verfahrens zur Angebotskalkulation zur Verfügung gestellt. Die vorliegenden, ausgeschriebenen Planungsleistungen basieren auf der o.g. Genehmigungsplanung und umfassen alle weiteren notwendigen Planungsleistungen bis zur Fertigstellung, Übergabe und abschließenden Dokumentation des Projektes. Die Vergabe der Bauleistungen ist als GU -Vergabe ohne Planungsleistungen geplant.
Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind: 1.Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt bzw. „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur/ Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG gewährleistet ist. 2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. 3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/ oder juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürlichen Personen gestellt werden. 4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wollen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie vor Zuschlagserteilung durch eine Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF) sowie die Eigenerklärungen dieser Unternehmen zu § 4 Abs.6 und 9 VOF vorlegen.
Verfahrensart Verhandlungsverfahren
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 8
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 29.11.2012 – 20:00