Competitions
Open Competitions
Restricted Competitions
Professional Services
Design and construction
Most popular
Concorsi - Partecipazione ristretta de Borken, Germany

Renovation/expansion of Hamaland Museum and new 'Historical Cultural Center Westmünsterland'. Vredenburg Free!

Competitions - Restricted
Published on October 11, 2012
Deadline November 09, 2012
Description in original language
"Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland"

Der Kreis Borken besitzt mit dem Hamaland-Museum und dem Landeskundlichen Institut Westmünsterland zwei bedeutsame kulturhistorische Einrichtungen, die baulich saniert werden müssen. Diese Situation eröffnet die einmalige Gelegenheit ein neuartiges Gesamtkonzept – das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland – in Vreden zu realisieren, zumal die Stadt Vreden zur Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität aktuell einen Innenstadtentwicklungsprozess durchführt. Als Standort für den kulturellen Knotenpunkt ist das Museumsquartier in Vreden vorgesehen. Das Plangebiet für den Umbau und die Erweiterung des Hamaland-Museums liegt am südwestlichen Rand des historischen Stadtkerns von Vreden, unmittelbar im Bereich des 1382 entstandenen Befestigungsrings. Die Stadtmauer wurde 1641 abgetragen; der zugehörige Stadtgraben besteht nur noch am südwestlichen Rand des Kerngebiets. Eine weitere historische Grenze verläuft direkt durch das Plangebiet: die Trennlinie zwischen Stiftsimmunität und dem weltlichen Teil der Stadt endete im Bereich des jetzigen Erweiterungsbaus des Museums. Das Museum besteht aus mehreren Gebäudeteilen, welche unterschiedlich stark sanierungsbedürftig sind: Der Baukörper des ehemaligen Jugendheims wird freigeräumt und steht für Neubauflächen zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Gebäudeteil von 1988, einen dreigeteilten Baukörper von 1977 und ein Bauteil aus der Gründerzeit von Vreden entlang der Gasthausstraße, in welchen eine grundlegende Neukonzeption erwartet wird. All diese Gebäude sollen inklusive eines Neubauteils in ihrer Gesamtheit das “Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland” bilden. Es handelt sich um eine unterzubringende Nutzfläche von ca. 4 800 qm. Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein hochbaulicher Wettbewerb mit 20 Teilnehmern nach RAW 2004 mit anschließendem VOF-Verhandlungsverfahren vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten.

Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Es werden Bewerber/Bewerbergemeinschaften gesucht, die Erfahrung in der hochbaulichen Planung und Realisierung von Museen haben. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Bewerbungsunterlagen gemäß Bewerbungsformular: 1. Versicherung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF 2009 gegen ihn vorliegen. (Per Unterschrift auf dem Deckblatt des Bewerbungsformulars). 2. Versicherung des Bewerbers, dass sich kein weiteres Mitglied der Büro-/Bietergemeinschaft bewirbt (Partner, freie Mitarbeiter oder Angestellte) und dass der Bewerber akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss der Arbeiten führen. (Per Unterschrift auf dem Deckblatt des Bewerbungsformulars.) 3. Teilnahmebestätigung im Falle einer Auslosung (Per Unterschrift auf dem Deckblatt es Bewerbungsformulars). 4. Erklärung über die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft mit weiteren Architekten. (Anlage A des Bewerbungsformulars). 5. Nur bei Bewerbergemeinschaften: Unterschriften zu den Punkten 1., 2. und 3. (Anlage B des Bewerbungsformulars). 6. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Verfassers der Wettbewerbsarbeit, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden. Beizufügen ist eine Kopie der letzten Beitragsrechnung oder eine Kopie einer Bescheinigung der jeweiligen Architektenkammer, die nicht älter als 2 Jahre ist. Als Stichtag gilt der 1.1.2010. (Anlage C des Bewerbungsformulars). 7. Nachweis der verantwortlichen Objektplanung Architektur (min. Leistungsphasen 2-5 nach § 33 HOAI) eines Museums-/Ausstellungsgebäudes oder Kulturbaus (Neu- oder Umbau) mit mind. 1 000 qm BGF in den letzten 8 Jahren (Abschluss LP 5). Als Stichtag gilt der 1.1.2004. (Anlage D des Bewerbungsformulars). 8. Nachweis der verantwortlichen Objektplanung Architektur (min. Leistungsphasen 2-5 nach § 33 HOAI) eines Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber (Neu- oder Umbau) in den letzten 3 Jahren (Abschluss LP 5). Als Stichtag gilt der 1.1.2009. (Anlage E des Bewerbungsformulars) Bewerbung als junge oder kleine Büroorganisation: 9. Von jungen Büroorganisationen ist weiterhin der Nachweis zu erbringen (Anlage F des Bewerbungsformulars), a) dass der Eintrag in die entsprechende Liste einer Architektenkammer nicht länger als 5 Jahre zurückliegt. Beizufügen ist eine Kopie der Eintragungsurkunde. Als Stichtag gilt der 1.1.2007 oder, b) die (alle) Büroinhaber für die Objektplanung (Architektur) nicht älter als 40 Jahre alt sind. Beizufügen ist eine Kopie des Personalausweises/der Personalausweise. Als Stichtag gilt der 1.1.1972. 10. Von kleinen Büroorganisationen ist weiterhin der Nachweis in Form einer Erklärung zu erbringen, dass maximal 4 technische Mitarbeiter (einschließlich der Büroinhaber) mit einem Abschluss als Diplom o.Ä. beschäftigt sind (Anlage G des Bewerbungsformulars). 11. Sofern die jungen / kleinen Büroorganisationen die unter Punkt 7 und 8 genannten Nachweise nicht oder nicht voll erbringen können, sind folgende Nachweise zu erbringen: Sonstige mit der anstehenden Planungsaufgabe vergleichbare Planungen, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise (Anlage H des Bewerbungsformulars). Bei einer Bewerbung als Bietergemeinschaft sind die Nachweise und Versicherungen der Punkte 1., 2., 3. und 6. von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Bei einer Bewerbung als Bewerber mit Nachunternehmern sind die Nachweise der Punkte 1., 2., 3. und 6. nur vom federführenden Bewerber zu erbringen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen, oder am Tag der Bekanntmachung angestellter oder freier Mitarbeiter eines Bewerbers/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind oder die im Sinne des § 16 Abs. 2 VOF 2009 bevorzugt sein oder Einfluss haben können. Der öffentliche Auftraggeber behält es sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer bestimmten Frist nachzufordern. Werden die nachgeforderten Unterlagen/Nachweise etc. sodann nicht fristgerecht vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss.

Das Bewerbungsformular ist ab xx.xx.2012 unter www.post-welters.de in der Rubrik Wettbewerbsmanagement zum Download bereitgestellt. Für den fristgerechten Eingang der Bewerbung (vgl. Punkt IV.4.3) ist der Bewerber verantwortlich. Es gilt der Posteingang bei der im Anhang unter Punkt III genannten Stelle. Elektronisch (per Fax oder E-Mail) übermittelte Bewerbungen sind nicht zulässig. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmer ist insgesamt auf 20 beschränkt. Neben 7 zugeladenen Teilnehmern (vgl. Punkt IV.2) werden weitere 13 Teilnehmer durch das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren gemäß den Regelungen der VOF ermittelt. Wenn mehr als 13 Bewerbungen die o.g. Kriterien erfüllen, wählt der Auslober durch Losentscheidung die für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassenen Bewerber aus. Zusätzlich werden ausreichend Nachrücker ausgelost, die für den Fall einer nicht nachgewiesenen Teilnahmeberechtigung oder einer Absage eines gelosten Teilnehmers nachnominiert werden können. Es werden zwei Lostöpfe gebildet: Lostopf A mit den Bewerbungen der erfahrenen Büros und Lostopf B mit den Bewerbungen der jungen und kleinen Büroorganisationen. Aus diesem Grund müssen die Bewerber auf dem Deckblatt des Bewerbungsformulars ankreuzen, in welcher dieser beiden Kategorien sie sich bewerben (s.o.). Aus dem Lostopf A werden 8, aus dem Lostopf B werden 5 der insgesamt 13 zu ermittelnden Teilnehmer für den Wettbewerb gelost. Die Auslosung erfolgt unter unabhängiger juristischer Aufsicht.

Angaben zu einem besonderen Berufsstand Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung: — zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in berechtigt sind und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind oder, — die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in nach § 2, 7 BauKaG NRW (Auswärtige Architekt/in) und ihren Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, haben, oder, — zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind. Ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem Geschäftszweck die Erbringung von Planungsleistungen gehört, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und die in der Gesellschaft tätigen Verfasser der Wettbewerbsarbeit die in Absatz 1 genannten Anforderungen erfüllen.

Art des Wettbewerbs Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl: 20

Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer 1. HJP Stadtplaner und Architekten Partnerschaft, Aachen 2. Schneider + Sendelbach Architekten, Braunschweig 3. Ortner & Ortner Baukunst, Berlin 4. Schulz & Schulz Architekten GmbH, Leipzig mit Bock.Neuhaus_Partner, Coesfeld 5. Schneider + Schumacher Architekturgesellschaft mbH, Frankfurt a. M. 6. Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart 7. Schmersahl Biermann Prüßner, Bad Salzuflen

Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung der Wettbewerbsentwürfe erfolgt nach den Kriterien: (1) Städtebaulich-räumliche Qualität. (2) Gestaltqualität und funktionale Qualität der hochbaulichen Anlagen. (3) Qualität der innenräumlichen Organisation (Hochbau). (4) Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.

Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge Tag: 9.11.2012 – 16:00

Es steht ein Preisgeld in Höhe von 80 000 EUR (einschl. Mehrwertsteuer und Nebenkosten) zur Verfügung, das sich wie folgt verteilt: 1. Preis: 22 000 EUR, 2. Preis: 18 000 EUR, 3. Preis: 14 000 EUR, 4. Preis: 10 000 EUR, 2 Anerkennungen á 8 000 EUR. Das Preisgericht kann mehrheitlich unter Beibehaltung der Gesamtsumme eine andere Verteilung der Preisgelder beschließen. Über die Ausschüttung des Preisgeldes hinaus erfolgt keine weitere Kostenerstattung.

Namen der ausgewählten Preisrichter 1. Das Preisgericht wird gemäß RAW besetzt. 1: Prof. Bernd Borghoff, Architekt und Stadtplaner, Aachen/Siegen 2. Angelika Dannenbaum, UWG-Fraktion, Kreis Borken 3. Prof. Christl Drey, Architektin und Stadtplanerin, Köln/Kassel 4. Heiner Farwick, Architekt und Stadtplaner, Ahaus 5. Hans-Georg Fischer, SPD-Fraktion, Kreis Borken 6. Sven Gabbe, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Sport, CDU-Fraktion, Kreis Borken 7. Prof. Swen Geiss, Architekt, Wuppertal, Alfter 8. Hubert Grothues, Architekt, Leitender Kreisbaudirektor, Kreis Borken 9. Joachim Hartmann, Architekt, Stadtplanungsamt, Stadt Vreden 10. Fritz Heinrich, Architekt und Stadtplaner, Dortmund; 11: Volker Himmel, CDU-Fraktion, Kreis Borken; 12: Karl Jasper, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW; 13: Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des LWL; 14: Uta Schneider, Architektin, Regionale2016 Agentur; 15: Eckhard Scholz, Architekt, Senden; 16: Georg Wendel, Architekt, Diözesanbaudirektor, Bistum Münster; 17-20: 4 Personen, Stadt Vreden.

8