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New education buildings at Klieversberg Wolfsburg Education Campus Free!

Assignments - Design Bids
Published on April 12, 2013
Deadline May 14, 2013
Description in original language
Projekt: Neubau Bildungshaus und Neubau zur Erweiterung der Sekundarstufe I Neue Schule. Auftrag: Projektsteuerungsleistungen gem. Schriftenreihe Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Imm

Siehe Ziff. II.1.1 sowie Die Stadt Wolfsburg beabsichtigt den Bildungscampus am Klieversberg, einen innovativen Ort der Bildungs- und Kultureinrichtungen innerhalb der Wolfsburger Bildungslandschaft, durch zwei Neubauvorhaben zu ergänzen. Am Standort Heinrich-Heine-Straße 36 soll die Neue Schule Wolfsburg mit einem Neubau für die Sekundarstufe I (BGF ca. 7.500 qm) erweitert werden. Am angrenzenden Uhlandweg sollen neben der Sekundarstufe II der Neuen Schule auch die Volkshochschule, die Stadtbibliothek und das Medienzentrum einen gemeinsamen Neubau (BGF ca. 21.000 qm) am Klieversberg erhalten. Die Neue Schule Wolfsburg nutzt seit ihrer Eröffnung 2009 Bestandsgebäude der ehemaligen Herrmann-Löns-Schule, die sukzessive umgebaut und erweitert wurden. Es handelt sich dabei um drei kammartig angeordnete Bestandsflügel (A, B und C) aus den 1950er Jahren, welche über eine sogenannte Schulstraße, an die auch die nun geplante Erweiterung anbinden soll, verbunden werden. Die Sekundarstufe I ist für den 4-zügigen Schulzweig der Neuen Schule ausgelegt. Der Neubau zur Erweiterung der Sek I wird die allgemeinen Unterrichtsräume der Jahrgänge 7 bis 10, Fachräume für Natur/Technik/Kunst/Musik, Bereiche für Schulleitung/ Lehrer/Verwaltung sowie den neuen Hauptversammlungs- und Veranstaltungsort der Schule, den zentralen Raum der „Gemeinsamen Mitte“ aufnehmen. Der Neubau orientiert sich in Geschossigkeit (2 Geschosse plus UG) und Höhe an den straßenraumprägenden, denkmalgeschützten Wohngebäuden an der Heinrich-Heine-Straße und an den Bestandsgebäuden der Schule. Im Untergeschoss (unter dem derzeitigen Grundwasserstand) sind Werkhöfe vorgesehen. Das Gebäude ist in Massivbauweise als Stahlbetonkonstruktion geplant. Die Fassadenkonzeption orientiert sich an den unterschiedlichen Nutzungen, im Unter- und Erdgeschoss ist eine Pfosten-Riegel-Konstruktion, im Obergeschoss eine Lochfassade vorgesehen. Die bestehenden Raumstrukturen des Bestandes werden im Wesentlichen beibehalten, Eingriffe in die Tragstruktur sind nur in geringem Umfang durch den Rückbau des Eingangsbaus und die Anbindung des Erweiterungsbaus erforderlich. Die vom Trägerverein Neue Schule e.V. beauftragte Planung befindet sich in der Genehmigungsplanung (LPh 4 HOAI §33) und wird mit erteilter Baugenehmigung (voraussichtlich Ende März 2013) abgeschlossen. Die Stadt Wolfsburg beabsichtigt diese Planung zu realisieren. Das in direkter Nachbarschaft geplante sogenannte „Bildungshaus“ soll die Institutionen Volkshochschule, Stadtbibliothek, Sekundarstufe II der Neuen Schule Wolfsburg und das Medienzentrum inhaltlich und räumlich in einem gemeinsamen Gebäude zusammenführen. Mit dem Neubau sollen Synergien freigesetzt und der Weg für die Entwicklung neuer Lernkulturen und neuer Bildungsformate bereitet werden. U.a. sind weiterhin eine Gastronomie für ca. 100 Personen, ein Veranstaltungsraum für bis zu ca. 199 Personen, ein Multifunktionsraum für ca. 100 Personen sowie ein Selbstlernzentrum Bestandteil des Gebäudes. Im UG ist eine Tiefgarage (BGF ca. 2.500 qm) geplant. Im Zuge der Gestaltung des Bildungscampus ist beabsichtigt eine repräsentative Eingangssituation in die Stadt von Süden her zuschaffen. Der Neubau soll den Stadteingangsbereich am Klieversberg insgesamt aufwerten, mit der gegenüberliegenden Bestandsbebauung eine markante Situation an der Braunschweiger Straße bilden und gleichzeitig aus der Porschestraße kommend den Blick auf das denkmalgeschütze Sharoun-Theater, das Planetarium und den CongressPark wieder freihalten. Die Konzeption des Bildungshauses soll in einem zweiphasigen EU-weiten Architektenwettbewerb (Auslobung Mitte 2013) mit intensiver Bürger- und Nutzerbeteiligung entwickelt werden. Grundlage für den Wettbewerb und das Beteiligungsverfahren bildet ein Ideenkonzept der beteiligten Institutionen. Die Strukturierung des zukünftigen Neubaus soll nach Zonen erfolgen, die sowohl organisationsbezogen als auch inhaltlich definiert werden können. Folgender Energiestandard wird für die Baumaßnahmen verbindlich: Neubau zur Erweiterung der Sek I EnEV 2009 minus 30% / Neubau Bildungshaus mindestens EnEV 2009 minus 30%. Die geplanten Baumaßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Bildungsbauten / Bibliothek; 2. Art der Baumaßnahme: überwiegend Neubau; 3. Größenordnung: insg. rd. 28.500 qm BGF (davon Neue Schule Sek. I: rd. 7.500 qm / Bildungshaus rd. 21.000 qm); Geschätzte Baukosten (Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276): insg. ca. 64,5 Mio. EUR netto (davon Neue Schule Sek. I: rd. 16,0 Mio. EUR netto / Bildungshaus rd. 48,5 Mio. EUR netto). Die vorgesehene Vergabe umfasst, vorbehaltlich der Zustimmung des Rats der Stadt Wolfsburg zur Objektvorlage für die Erweiterung der Neuen Schule und den Neubau des Bildungshaus folgende Leistungen gem. §205 Schriftenreihe Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/ Projektmanagement“ (Stand März 2009). Aufgrund von Synergien und Symbiosen wird für die Projektsteuerungsleistungen beider Bauvorhaben ein Büro beauftragt: Bereich Sekundarstufe I: - Handlungsfeld A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 3 bis 5; - Handlungsfeld B (Qualitäten und Quantitäten): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 3 bis 5; - Handlungsfeld C (Kosten und Finanzierung): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 3 bis 5; - Handlungsfeld D (Termine, Kapazitäten und Logistik): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 3 bis 5; - Handlungsfeld E (Verträge und Versicherungen): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 3 bis 5. Optional sollen außerdem folgende Leistungen vergeben werden: Einrichten eines eigenen Projektkommunikationssystems“ (Besondere Leistung Stufe 1, Handlungsbereich A) sowie Grundleistungen der Stufe 1 im Handlungsbereich E. Bereich Bildungshaus: - Handlungsfeld A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 1 bis 5; - Handlungsfeld B (Qualitäten und Quantitäten): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (Leistungen der PS 1 wurde bereits durch AG erbracht); - Handlungsfeld C (Kosten und Finanzierung): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 1 bis 5; - Handlungsfeld D (Termine, Kapazitäten und Logistik): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 1 bis 5; - Handlungsfeld E (Verträge und Versicherungen): nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 1 bis 5. Eine losweise Vergabe der Leistungen ist aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt. Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Projektsteuerungsleistungen: voraussichtlich August 2013; 2. Geplante Baudurchführung Neue Schule Sek. I: 2014 bis Sommer 2015, Übergabe an den Nutzer 08/2015; 3. Geplante Baudurchführung Bildungshaus: Sommer 2015 bis 12/2016; 3. Projektabschluss: im Nachgang.

Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: VOF §19 (1) bis (3) Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure: 1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden. 2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen. 3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder Juristischen Personen. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.

Verfahrensart Verhandlungsverfahren

Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5

Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Projektspezifische Kapazitäten/zeitliche Verfügbarkeit. Gewichtung 5 2. Herangehensweise (Projektorganisation [Organisation der Arbeitsabläufe / Koordination der beteiligten Fachplaner / Intervalle der geplanten örtlichen Präsenz] 2-fach; Einschätzung der spezifischen Problemstellungen/Projektanforderungen und Darstellung einer darauf abgestimmten Methodik der Steuerung 4-fach / Zusammenarbeit mit dem AG und Kommunikation mit den weiteren Beteiligten / Nutzern 3-fach). Gewichtung 9 3. fachtechnische Lösungsansätze (Qualitätssicherung 3-fach; Kostensicherungs-/-optimierungsmaßnahmen 3-fach; Terminsicherung 3-fach; Änderungsmanagement/Bewältigung von Leistungsstörungen 2-fach). Gewichtung 11 4. aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke. Gewichtung 3 5. Honorarangebot. Gewichtung 10

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 14.5.2013 – 11:30

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