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Restructuring school buildings (block of SK-Berlin) and new sports hall. Berlin Free!

Assignments - Design Bids
Published on April 12, 2013
Deadline May 13, 2013
Description in original language
Projekt: Energetische Sanierung und Umbau Schulgebäude (Plattenbau Typ SK-Berlin) sowie Neubau Sporthalle mit 3 Hallenteilen, Schulstandort Kissingenstraße / Borkumstraße (Rosa-Luxemburg-Oberschule),

Siehe Ziff. II.1.1 sowie Die seit 1994 nach Rosa Luxemburg benannte Rosa-Luxemburg-Oberschule ist auf mehrere Grundstücke im Berliner Bezirk Pankow, Ortsteil Pankow, verteilt untergebracht. Der Schulkomplex besteht aus dem 5-geschossigen Hauptgebäude, einer „Villa“ (ehem. Rektorenwohnhaus) und der Mensa (ehem. Turnhalle) auf dem Grundstück Kissingenstraße 12, welche 1907 erbaut wurden (Architekt: Wilhelm Johow), sowie dem in den 70er Jahren errichteten Nebengebäude (Plattenbau Typ SK-Berlin) auf dem Grundstück Borkumstr. 13, und der großen Turnhalle. Das Hauptgebäude, die Villa und das Gebäude der Mensa stehen unter Denkmalschutz. Das Nebengebäude (Plattenbau) wurde als Grundschule gebaut. Die Räume werden heute als Unterrichtsräume für den Sprachbereich der Sekundarstufe II und als Musik- und Kunsträume genutzt. Baumängel an dem Plattenbau, die durch Alterung und einen reduzierten Bauunterhalt entstanden sind, erfordern eine umfassende Sanierung des Gebäudes. Die zum Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes geltenden Wärmeschutzanforderungen an die Gebäudehülle und die installierte Anlagentechnik entsprechen nicht annähernd heutigen Anforderungen. Für den Sportunterricht steht nach dem Umbau der 1907 errichteten kleinen Turmhalle zur Mensa derzeit nur die schuleigene Turnhalle auf dem Grundstück Borkumstraße 13 zur Verfügung. Daneben werden Sportstätten der benachbarten Grundschule sowie einer Grundschule am Bahnhof Pankow für den Sportunterricht genutzt. Die hier zu vergebenden Planungsleistungen betreffen folgende Maßnahmen: 1. Fünfgeschossiger Plattenbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3 630 m²: Grundinstandsetzung und energetische Optimierung sowie Erneuerung der haustechnischen Anlagen und barrierefreier Ausbau (Einbau Aufzug). Die Sanierung des Anfang der 70er Jahre in Stahlbeton-Skelettbauweise errichteten Schulgebäudes, Bautyp SK Berlin, wird sowohl Grundrissveränderungen als auch eine Fassadenerneuerung beinhalten. Die geschätzten Baukosten (Kostengruppe 300 und 400 nach DIN 276 Neu) betragen rd. 5 500 000 EUR brutto (davon KG 400: rd. 2 000 000 EUR). Bestandteil der Objektplanung soll auch die Planung der Ausstattung und die Wiederherstellung der Freiflächen im unmittelbaren Umfeld des Gebäudes sein. 2. Neubau einer Sporthalle mit drei Hallenteilen (27×45 m), bevorzugt in Massivbauweise. Aus Platzgründen werden die Nebenräume voraussichtlich einseitig gestapelt unterzubringen sein. Die geschätzten Gesamtbaukosten (Kostengruppe 300 und 400 nach DIN 276 Neu) betragen rd. 5 000 000 EUR brutto (davon KG 400: rd. 1 200 000 EUR). Die Planung erfolgt auf der Grundlage des „Planungshandbuchs Schulsporthallen“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin 2012. Bestandteil der Objektplanung soll auch die Planung der Ausstattung und die Wiederherstellung der Freiflächen im unmittelbaren Umfeld des Gebäudes sein. Ausgeschrieben sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §53 in Verbindung mit Anlage 14, umfassend die Anlagengruppen 1 bis 8 nach HOAI §51: - Anlagengruppe 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen; - Anlagengruppe 2: Wärmeversorgungsanlagen; - Anlagengruppe 3: Lufttechnische Anlagen; - Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen; - Anlagengruppe 5: Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen; - Anlagengruppe 6: Förderanlagen (hier Neubau von Personenaufzügen). Die vorgesehene Vergabe umfasst nahezu alle Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 9 gem. §53 HOAI (Ausnahmen: LPH 4 für die Anlagengruppen 1, 2, 4, 5 und 6) sowie ausgewählte Besondere Leistungen (HOAI Anlage 2.11). Der Planer hat an den im Bedarfsprogramm benannten Variantenuntersuchungen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen verantwortlich mitzuwirken. Eine Beauftragung der Anfertigung von Schlitz- und Durchbruchsplänen in der Leistungsphase 5 – Ausführungsplanung – ist beabsichtigt. Außerdem sollen ausgewählte Besondere Leistungen beauftragt werden: LP 2: Mitwirkung an Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und Nachweisen; Bestandserkundung der Übergabepunkte vorhandener Medien mit zeichnerischer Darstellung der Lagen und Höhenlagen; LP 3: Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis; Betriebskostenberechnungen; LP 5: Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners und von Montage- und Werkstattzeichnungen auf Übereinstimmung mit der Planung; LP 8: Erarbeiten der Wartungsplanung und –organisation. Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen architektonisch hochwertige Gebäude sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourceschonenden Betrieb ermöglichen. Die Planungen und energetischen Nachweise erfolgen nach gültiger EnEV. Die Objektplanung und die in die Gesamtplanung zu integrierenden weiteren Fachplanungs-/ Beraterleistungen sind bzw. werden separat beauftragt (insb. Tragwerksplanung, Thermische Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik, Brandschutz). Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.2) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aktueller Projektstand: Folgende Unterlagen liegen vor und können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden: Bewilligtes Raum- und Bedarfsprogramm; Baugrundgutachten (Neubau); Schadstoffuntersuchung (Altbau). Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlich Herbst 2013; 2. Vorlage VPU: bis 4.2014; 3. Vorlage BPU: bis 3.2015; 4. Realisierung: Ende 2015 bis Ende 2017; 4. Projektabschluss: im Nachgang.

Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: VOF §19 (2) und (3) Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure: 1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. 2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen. 3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung muss vor dieser Beauftragung außerdem nachgewiesen werden, dass ein Mitarbeiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. ein Mitarbeiter eines beteiligten Nachunternehmers eine Zertifizierung gem. DIN 14675 für Planung von Brandmeldeanlagen hat.

Verfahrensart Verhandlungsverfahren

Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5

Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Projektspezifische Kapazitäten. Gewichtung 7 2. Herangehensweise (Projektorganisation 2-fach / Bearbeitungsmethodik 4-fach / Konzepte zur Termin- und Kostensteuerung 2-fach). Gewichtung 8 3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (Bauen im Bestand: Darstellung von Ansätzen zur CO2-Steuerung für optimierte Lüftungskonzepte unter Berücksichtigung von Wärmerückgewinnungen und Darstellung der Wirtschaftlichkeit der Lösungsansätze 3-fach; Neubau: Planungen für ein ganzheitliches Gebäudeklima- und Energiekonzept unter Berücksichtigung von Wärmerückgewinnungen und Darstellung der Wirtschaftlichkeit der Lösungsansätze 4-fach; Übergeordnet: Erstinstallation einer Gebäudeleittechnik (z.B. BUS-Technik) 1-fach / Maßnahmen/Instrumente zur Qualitätssicherung in der Bauausführung 2-fach). Gewichtung 10 4. Präsentation/aus dem Gespräch gewonnene Eindrücke. Gewichtung 3 5. Honorarangebot. Gewichtung 7

Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 13.5.2013 – 10:00

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