Competitions
Open Competitions
Restricted Competitions
Professional Services
Design and construction
Most popular
Incarichi - Affidamenti d'incarico de Köln, Germany

New fire station. Köln-Kalk Free!

Assignments - Design Bids
Published on April 12, 2013
Deadline May 14, 2013
Description in original language
Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung für den Neubau Feuerwehrzentrum Köln-Kalk

Auftrag: Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach § 53 HOAI 2009 für Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, teilweise Mitwirkung bei der Vergabe, Bauüberwachung (Leistungsphasen 1-6 und 8, sowie teilweise Leistungsphase 7 ). Optional: Objektbetreuung und Dokumentation (Leistungsphase 9). Folgende Anlagengruppen (Kostengruppe 400 und 540, nach DIN 276-1) sind, unter Berücksichtigung der Einbindung erneuerbarer Energien, zu bearbeiten, unter anderem die Einbindung einer Photovoltaikanlage: 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen 3. Lufttechnische Anlagen, 4. Starkstromanlagen, 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, 6. Förderanlagen, 7. Nutzungsspezifische Anlagen, hier: Werkstatttechnik, 8. Gebäudeautomation. Auch die Technischen Anlagen in Außenanlagen sind zu bearbeiten, honorartechnisch werden sie den jeweiligen Anlagengruppen zugeschlagen. Geplant ist ein zukunftsorientiertes Feuerwehrzentrum, bestehend aus einer Feuer- und Rettungswache, einem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr und einem Werkstattzentrum für alle Werkstätten der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln. Für den Neubau wird eine hohe Energieeffizienz angestrebt, entsprechend der von der Stadt Köln für Neubauten vorgesehenen Passivhausstandards. Die Anwendung der vom Rat der Stadt Köln festgelegten Standards, die über die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (in der jeweils gültigen Fassung) hinaus gehen, gilt nicht mehr als generelle Vorgabe, sondern ist im Einzelfall unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der Folgekosten zu entscheiden. (Durch den Beitritt zum „Covenant of Mayors“, dem Konvent der Stadtpräsidenten/-innen, hat sich die Stadt Köln zu einer Reduktion der CO²-Emissionen um 20 Prozent bis 2020 gegenüber dem Jahr 1990 verpflichtet.) Die in den Energieleitlinien der Stadt Köln festgelegten Anforderungen für öffentliche Bauten sind zu erfüllen. Insbesondere sollen die Anforderungen an Passivhausqualitäten möglichst umgesetzt werden, sofern dies mit wirtschaftlich angemessenen Mitteln erreicht werden kann. Die gesetzlichen Vorgaben sind, in jedem Fall, einzuhalten. Kriterien der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) sollen Berücksichtigung finden. Eine Zertifizierung ist nicht vorgesehen. Für die Objektplanung wurde ein Realisierungswettbewerb durchgeführt. Das Gebäudeensemble wird bestimmt durch eine Mehrteiligkeit, ausgehend von den unterschiedlichen Nutzungszonen, die die Bereiche für einen störungsfreien Ablauf zusammenfassen. Die Baukörper werden um einen Übungs- und Betriebshof angeordnet, mit Freiflächen vor den Fahrzeughallen. Die Höhenabwicklung der Gebäudekörper bildet eine Struktur, die eine Entwurfsidee abzeichnet, die sich aus der Funktionalität entwickelt, die von den Notwendigkeiten geprägt ist. Es ist ein mehrgeschossiger Hauptbaukörper für die Räume der Feuerwehr geplant, mit einem niedrigeren Teil im Bereich der Fahrzeughallen und mit einer oberen Gebäudekante für den Schlauchturm, der dem Werkstattzentrum angegliedert wird. Nutzungsbereiche: Feuerwache 10 – Berufsfeuerwehr – NF circa 3100 qm Raumprogramm: Feuerwache mit Büroräumen, Sozialräumen, Sporträumen, Umkleidebereichen, Ruheräumen, Aufenthaltsräumen, Spindräumen, Arzträumen, Technikräumen, Putzmittelräumen, Sanitärräumen (Dusche- und Waschräume in jedem Geschoss) und mit Werkstätten wie Schlosserei und Schreinerei. Fahrzeughallen mit druckluftbetriebenen Sektionaltoren, mit angegliederter Kfz-Werkstatt mit Lagerräumen. Aus organisatorischen und hygienischen Gründen ist eine Trennung in einen Rettungsdienst- und einen Brandschutzbereich erforderlich. Außerdem ist innerhalb des Gebäudes im Brandschutzbereich eine Trennung in Schwarz-/Weiß-Bereiche notwendig. Das Gebäude ist mit einer umfangreichen IuK-Ausstattung mit Anbindung an das feuerwehreigene drahtgebundene Kommunikationssystem auszustatten, unter anderem mit Wachalarm, bestehend aus Alarmlicht und Lautsprecherdurchsage, in allen Räumen. Des Weiteren ist die Zusammenführung eines Hauptknotens für das Informations- und Kommunikationsnetzes der Feuerwehr Köln aus dem bisherigen Gebäude in das neue Gebäude vorgesehen. Eine vom Geschäftszimmer aus bedienbare Rundruf- / ELA-Anlage ist erforderlich. Gerätehaus – Freiwillige Feuerwehr – NF circa 400 qm Raumprogramm: Zusätzliche kleine Fahrzeughalle, Aufenthaltsräume für die Jugendfeuerwehr und die Ehrenabteilung, Lagerräume, ein Unterrichtsraum, Büro- und Sozialräume (Schwarz-/Weiß-Trennung) und Technikräume. Werkstattzentrum – NF circa 4300 qm Raumprogramm: Feuerwehrturm als Übungs- und Schlauchwaschturm / Schlauchtrockenturm (Turmhöhe 23m, gleichzeitig Fußpunkt eines Antennenmastes für Funk). Sanitätsmittellager, geeignete Lagerräume für Sanitärmittel, medizinisch-technische Geräte und für Medikamente, sowie mit separatem Prüfraum für Medizinprodukte. Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen sind vorzusehen. Kfz-Werkstatt mit Prüfständen und Reparaturplätzen mit Montagegruben und mit Hebebühnen für LKW und PKW: mit Säulenhebebühnen 5 t für PKW/RTW, Arbeitsplätze für LKW Achslast 20 t, mit Grubenheber, Getriebeheber, Radgreifer, Ölwechselgrube mit Ver- und Entsorgung, Waschplatz mit Auffahrbühne und Pumpenprüfstand, Bremsprüfstand – Rollenprüfstand, mit Gruben für Prüfanschlüsse am Fahrzeug 13t – 18t , Tasterroller, Rollenprüfstand, Achsspieltester, Getriebeheber, Radlauftester, Niederziehvorrichtung, AU für Diesel- und Ottomotoren, B-Rohranschluss an den LKW-Standplätzen zum Tankfüllen. Weitere Anforderungen an die Werkstatt-Halle: zentrale Entwässerung der Halle, mit Wassersammler an den LKW-Standplätzen, Ölabscheider, Ölwechselgrube mit zentraler Öl-Entsorgung, Absauganlagen an allen Standplätzen, sowie Druckluft- und Stromanschlüsse. Druckluftversorgung ist an allen Standplätzen und für weitere Bereiche im Werkstattzentrum vorzusehen. Atemschutzwerkstatt und Bekleidungskammer Lagerräume für Atemschutzartikel und Kleiderkammer mit eigenständigem Lagerraum (mit Brandmelde- und Einbruchmeldeanlage für die Kleiderkammer), Sanitärmittel. Gerätemeisterei / Feuerlöscher-Werkstatt Lagerräume für Paletten, Akten, Chemikalien und für sonstige Gefahrenstoffe, Wertstoff- und Druckgasflaschen (Schwarz-/Weiß-Bereiche), Technikräume. Verwaltung des Werkstattzentrums mit Büroräumen, Besprechungsraum und Sozialräumen. Tankstelle auf dem Gelände: mit unterirdischem Tank für Dieselkraftstoff, Anschluss an die Notstromversorgung der Feuerwehrzentrums und Anschluss an einen Ölabscheider, Löschvorrichtungen. Diese Vorrichtungen sind vom TGA Fachplaner abzuwickeln. Die Tankstellenplanung wird separat vergeben. Die Neubauten haben einen Umfang von circa 7700 qm Nutzfläche. Es ist beabsichtigt die Leistungen der Grundlagenermittlung bis einschließlich der Bauüberwachung stufenweise zu vergeben. Zunächst ist die Beauftragung bis Leistungsphase 3 (LPH 1 – Grundlagenermittlung, LPH 2 – Vorplanung, LPH 3 – Entwurfsplanung) vorgesehen. Im Anschluss wird der Weiterplanungs- und der Baubeschluss beim Rat der Stadt Köln beantragt. Optional, entsprechend dem Leistungsbild der HOAI 2009 Teil 4 Abschnitt 2 § 53,:ist die Beauftragung für die Leistungsphase 4 – Genehmigungsplanung, die Leistungsphase 5 – Ausführungsplanung, die Leistungsphase 6 – Vorbereitung der Vergabe, die Leistungsphase 7 – teilweise Mitwirkung bei der Vergabe, die Leistungsphase 8 – Objekt- und Bauüberwachung und die Leistungsphase 9 – Objektbetreuung und Dokumentation beabsichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Leistungsphasen 4 bis 6 und 8, sowie teilweise Leistungsphase 7, optional Leistungsphase 9 gemäß HOAI (Stufe 2) zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht nicht. Der Honorarvertragsentwurf wird vor der Verhandlung den jeweiligen Bietern zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen nach überschlägiger Kostenannahme circa 13,5 Millionen Euro (netto) für die Kostengruppe 300 und 400, davon beträgt der Kostenanteil für die Kostengruppe der technischen Ausrüstung (Kostengruppe 400 und 540 nach DIN 276-1) voraussichtlich circa 5,4 Millionen Euro (netto).

Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Zur Bewerbung sind zugelassen alle natürlichen Personen, die gemäß Rechtvorschriften ihres Herkunftsstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur der jeweiligen Fachrichtung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis der Fachrichtung, die der Aufgabenstellung entspricht, verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384 EWG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn der Projektverantwortliche die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. (Abgabe sämtlicher Nachweise, in deutscher Sprache, mit dem Teilnahmeantrag).

Verfahrensart Verhandlungsverfahren

Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 6

Zuschlagskriterien Niedrigster Preis

Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 14.5.2013

Wiel-arets-architects-2