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Merano (BZ), Italia

Ampliamento dell'ospedale Franz Tappeiner a Merano

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Die neue Erste Hilfe des Krankenhauses „FRANZ TAPPEINER“ in Meran situiert sich als eigenständiger Baukörper klar im südöstlichen Bereich des Klinikgeländes zwischen Alt- und Neubau zur Goethestraße hin. Das Einbeziehen der bestehenden Zufahrtsrampe in die Gebäudekonfiguration, das schwebende Nutzungsgeschoss mit seiner transparenten zurückversetzten Glasfassade und die reduzierte, um einen Lichthof gruppierte Raumfolge im EG schaffen einen Pavillon, der die neue Identität eines Notfallzentrums für Diagnose und Behandlungsdienst ausdrückt. Durch die Überdeckung des Technikhofes und die Lage der LKW-Zufahrtsrampe parallel zur Goethestraße entsteht ein begrünter Freiraum, der durch landschaftsgärtnerische Gestaltung einen Abschluss zur Goethestraße bildet und die Zufahrt zum Notfallzentrum weithin erkennbar markiert.

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Notfallzentrum – Erste Hilfe im Hochparterre (+ 3.90 m)
  • Die äußere Erschließung erfolgt für den liegend ankommenden Patienten über die vorhandene einspurige Rampe von der Goethestraße aus zur Liegendkrankeneinfahrt im Bestand wie bisher.
Der mit dem Pkw ankommende gehfähige Patient erreicht das Notfallzentrum ebenso über die vorhandene einspurige Rampe bzw. das neue Parkdeck durch einen von der Liegendkrankeneinfahrt getrennten Eingang.
Der gehfähige Patient, der über den Haupteingang des Krankenhauses an der Rossinistraße ankommt, erreicht das Notfallzentrum über die Magistrale, an der die Poli-Ambu-latorien des Krankenhauses liegen. Er gelangt über einen neuen Zugangsflur in den Eingangsbereich des Notfallzentrums mit Anmeldung und Wartezone.
  • Die Funktionsstellen – der septische OP-Bereich mit Eingriffsräumen, Radiologie und Schockraum sowie die Ambulanzräume mit Verwaltungsräumen und subintensivem 
Überwachungsbereich – werden über die zentral gelegene Anmeldung gesteuert und betreut. Es werden alle liegendkranken und gehfähigen Notfallpatienten nach der Triage und Aufnahme entweder unmittelbar versorgt (Kodex gelb) oder den entsprechenden, gut einsehbaren und am Tageslicht gelegenen Wartebereichen zugewiesen und von dort zur Behandlung aufgerufen. Die schwerstverletzten Patienten, die in der OP-Abteilung im 1. OG versorgt werden müssen, werden nach Triage und Aufnahme über die direkt im Notfallzentrum gelegene Aufzugsgruppe ins 1. OG transportiert. Der subintensive Überwachungsbereich mit 8 Betten und den entsprechenden Nebenräumen liegt im beruhigten südlichen Bereich des Pavillons und ist über den Anbindungsflur zur Magistrale intern vom Pflegepersonal zu erreichen.

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