© Günter Telian . Pubblicata il 01 Luglio 2009.
Idee
© Günter Telian . Pubblicata il 01 Luglio 2009.
Stadt und Landschaft bilden einen neuen unverwechselbaren Lebensraum, der vom „Grünen Band“ am Neckar geprägt ist. Die grüne Mitte ist Dreh- und Angelpunkt der verbindenden Frei- und Landschaftsräume. Wasser ist das prägende Element der Stadt und der Landschaft. Wohnen, Arbeiten und Erholen am Wasser, ohne das Neckarufer zu bedrängen, sind wesentliche Ziele des Entwurfs. Die Geschichte des Ortes, die ehemaligen Hafenanlagen, haben das Konzept wesentlich geprägt.
© Günter Telian . Pubblicata il 01 Luglio 2009.
Verknüpfungen mit der Stadt
© Günter Telian . Pubblicata il 01 Luglio 2009.
Die neue Westrandstraße ist eine leistungsfähige innerstädtische Entlastungstrasse. Der neue Verkehrsknoten am Europaplatz und die Führung der neuen Straße, die weder den Park noch die neue Stadt mit Lärm belastet, ermöglichen einen besseren innerörtlichen Verkehrsfluss. Auf die KFZ- Trasse entlang des Wilhelmkanals kann deshalb zu Gunsten hochwertiger Uferbereiche und neuer attraktiver Nutzungen verzichtet werden. Die Haupterschließung des Fruchtschuppenareals erfolgt über die Westrandstraße. Im Bereich Rettenmaier ist die Kalistraße in die geplante Achse des Industriegebietes Wohlgelegen verlegt. Dadurch entstehen im Neckaruferbereich die erforderliche großzügige Durchlässigkeit und bessere Entwicklungsmöglichkeiten für die Industriedenkmale.
© Günter Telian . Pubblicata il 01 Luglio 2009.
Ost- West Verknüpfung für Fußgänger und Radfahrer:
Direkte Spange in Verbindung mit der Westrandstraße und der neuen Brücke über die Hafenstraße nördlich der Bahnbrücke zwischen der Heilbronner Altstadt, Böckingen und Weiterführung durch den geplanten Grünzug Sonnenbrunnen.
© Günter Telian . Pubblicata il 01 Luglio 2009.
Nord- Süd Verknüpfung für Fußgänger und Radfahrer:
Verbindungsbrücke zwischen dem Bahnhofsplatz und dem Eingangsbereich des neuen Stadtteils. Weiterführung über die Promenaden und den Park nach Wohlgelegen. Beidseits des Neckars Fuß- und Radwege mit zusätzlichen Verbindungsbrücken über die Gewässer.
© Günter Telian . Pubblicata il 01 Luglio 2009.
Hauptentwurfsbereich
Fruchtschuppenareal:
Die neue kompakte Garten- Stadt ermöglicht große, ökologisch wirksame Frei- und Erholungsflächen. Die Nahtstellen zwischen Stadt und Landschaft sind deutlich formuliert, ohne Barrieren. Das Stadtklima wird durch die Wasserflächen wesentlich verbessert.
Über die Westrandstraße ist das neue Quartier erschlossen, das sich mit einem Kopfgebäude an der Stadteinfahrt präsentiert. Der Quartiersplatz ist Stadteingang und bietet Stellplätze für Besucher und Kunden. Der parallel zur Güterbahntrasse entwickelte lärmschützende Forschungs- und Dienstleistungsbereich durchmischt mit Loft- Wohnungen ist über eine Anliegerstraße für den motorisierten Verkehr zugänglich. Eine Anbindung an die Hafenstraße ist im Bereich der Peter- Bruckmann- Brücke und über die Kalistraße möglich. Das höhere Gebäude an der Brücke, ist Orientierungspunkt, verknüpft das Areal mit Wohlgelegen und markiert den westlichen Stadteingang.
Besucherstellplätze sind parallel zur Güterbahn, die notwendigen Stellplätze in den Parkdecks nachgewiesen.
Das gemischt genutzte Quartier auf der „Halbinsel“ ist ebenfalls über den Quartiersplatz verkehrsberuhigt erschlossen. Die notwendigen Stellplätze sind wiederum in Parkdecks nachgewiesen. Großzügige Promenaden verknüpfen Stadt, Park und Landschaft.
Die privaten Höfe zwischen den Gebäuden liegen gegenüber den öffentlichen Promenaden geschützt 1,00m höher. Sie können ganz privat, halbprivat oder auch ganz offen entwickelt werden. Ausschlaggebend dafür ist die Nutzung des Erdgeschosses. Die Obergeschosse sind überwiegend dem Wohnen mit begrünten Dachgärten vorbehalten. Die Sonderbaukörper bieten Raum für besonderes Wohnen und Arbeiten. Die höheren Gebäude setzen Akzente an den Plätzen. Neben dem Geschosswohnungsbau sind auch städtische Reihenhäuser möglich. Durch das Versetzen der Gebäude haben sämtliche Wohnungen direkten Sichtkontakt zum Wasser. Die Gebäude verfügen über Dachbegrünung mit Solarenergieanlagen und Photovoltaik- Schiebeläden.
Der Bereich zwischen Westrandstraße und Bahntrasse am östlichen Neckarufer ist die Keimzelle künftiger Entwicklungen auf dem Bahngelände.
Realisierungsschritte:
Identitätsstiftende Voraussetzungen entwickeln für eine interessante Bundesgartenschau und eine allmählich hineinwachsende kompakte Gartenstadt.
1.Schritt
Die prismatischen, bühnenartigen Erdkörper, geformt aus dem Aushub der wiederbelebten Hafenbecken, schützen die „Grüne Mitte“ und bieten besondere Präsentierflächen für die Gartenschau. Die Halbinsel zwischen den beiden Hafenbecken kann zunächst als Blumenparadies angelegt werden. Das spätere Bürgerhaus mit Gastronomie auf der Bastion könnte bereits während der Gartenschau ein attraktiver Fixpunkt sein. Ebenso sollte die Brücke zur Bahnhofsvorstadt realisiert werden.
2.Schritt
In einem 2. Abschnitt kann dann zunächst die „Halbinsel“ in wählbare Portionen bebaut werden.
3.Schritt
Je nach Bedarf und zukünftiger Entwicklungen im Hafenareal können dann auch die Erdprismen gegenüber der Güterbahntrasse abschnittsweise durch Baukörper ersetzt werden.
Ein möglicher Endzustand ist im Masterplan M. 1:1000 dargestellt.

Architekten und Stadtplaner:
Prof. Dipl.- Ing. Günter Telian BDA / DWB, Federführung
mit Dipl.- Ing. Peter Valovic
Europaconcorsi cura il servizio di informazione sui bandi di progettazione e la realizzazione del servizio albo-on-line delle seguenti associazioni professionali:
Ordine Architetti: Agrigento, Alessandria, Ancona, Aosta, Arezzo, Ascoli Piceno, Asti, Avellino, Bari, Belluno, Benevento, Bergamo, Biella, Bologna, Bolzano, Brescia, Brindisi, Caserta, Catania, Catanzaro, Como, Cremona, Cuneo, Fermo, Ferrara, Foggia, Forlì - Cesena, Genova, Gorizia, Grosseto, Imperia, La Spezia, Lecce, Lecco, Livorno, Lodi, Macerata, Mantova, Massa Carrara, Matera, Messina, Milano, Monza, Napoli, Novara, Nuoro, Oristano, Palermo, Pavia, Perugia, Pescara, Piacenza, Pisa, Pistoia, Pordenone, Potenza, Ragusa, Reggio Calabria, Reggio Emilia, Rimini, Salerno, Sassari, Siena, Siracusa, Sondrio, Taranto, Teramo, Terni, Torino, Trapani, Trento, Treviso, Trieste, Udine, Varese, Venezia, Vercelli, Verona, Vibo Valentia, Vicenza
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