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Leipzig, Germany

Internationalen Weiterbildungs- und Entwicklungszentrums Zschortau

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Stadtebauliches Konzept

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Das stiidtebauliche Konzept folgt dem Wesen der Gutsanlage und entwickelt die historische Situation im Duktus des landschaftlichen Ensembles weiter. Grundlage ist dabei die Dominanz von Einzelbaukorpern in einer Parklandschaft. Die klare Differenzierung der Gebaudeformen von Bestands- und Neubaubauten setzt eine klare Lesbarkeit der Bauepochen um. Dementsprechend wird das ehemalige Stallgebaiide seinem historischen ortstypischen Erscheinungsbild mit einer Klinkerfassade zuriickgefiihrt. Durch den Abriss der in den 70er Jahren ergkten Anbauten wird die Prasenz der Gutsanlage zur LindenstraBe wieder hergestellt. Blickbeziehung zum Park und dem darin platzierten Krongressgebaude werden ermoglicht. Zur LindenstraBe wird eine Torsituation herausgebildet. Hankiert vom Restaurantpavillion und Unterkunftsgebaude baut sich ein Entritt in den Park auf. Das zentriert liegende Herrenhauses erf4u-t damit eine Aufwertung und wird seiner Bedeutung als historisches Herzstiick gerecht. Der Entwurf stiirkt so eine eindeutige ErschlieBung und Adressbildung ohne den Bestand zu deformieren. Durch das nebeneinander der beiden unterschiedlichen Baukorper zur Lindenstrasse schafft er im Gegenteil ein interpretatorisches Wechselspiel zwischen Bautradition und Moderne. Die scheinbar in der Parklandschaft schwimmenden Neubauten von Restaurant und Kongress- 1 Seminargebaude werden bewusst durch Blickachsen in Kontext verankert. Damit sehen sie sich in der Tradition der Parkarchitekturen des 18.Jahrhunderts

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Architektonische Qualitat 1 Lernlandschaft

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Der Entwurf sucht bewusst eine NShe zur Architektursprache des Ortes, liindlicher Gutsanlagen und traditioneller Bauweisen. Bestandgebaude werden auf ihre Qualitiiten verifiziert und von strukturfremden Umbauten im Laufe der Nutzungen befreit. Die Qualifizierung des Konferenz- und Seminarbereiches, der als Lernlandschaft konzipiert ist, erfolgt entsprechend den Nutzerforderungen. Das Gebaude ist als flexibel codierte Nutzungshiille interpretierbar.

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Funktionalitat 1 Konstruktion

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Fiir die Erneuerung und Erweiterung des IBZ in Zschortau wird ein Architekturkonzept entwickelt, das dem Anspruch der Nutzer an die innovative Organisation und raumliche Auspragung einer Lemlandschaft gerecht wird. Die Neubauten stellen der Bildungsstiitte eine Flexibilitiit zar Verfiigung, die fiir eine Vielfalt von Lern- und Kommunikationskonzepten benotigt wird. In der Verbindung von Parklandschaft und flieBenden architektonischen Raumen einsteht eine architektonische L-sung, die den internationalen zukunftsweisenden Charakter unterstreicht.

Der Themenschwerpunkt ,,Natiirliche Ressourcen und Biodiversitat” findet im Besonderen seine Reflektion in dem vorwiegenden Einsatz nachwachsender Baustoffe. Alle konstruktiven Bauteile beziehen sich auf den Baustoff Holz und alle Fassadenverkleidungen werden in Klinkern umgesetzt. Die Verbindung der beiden Baustoffe ist im liindlichen Bauen zu Hause. Sie erfahrt jedoch in der dargestellten Anwendung eine neue Interpretation und setzt die Ergebnisse der modernen Materialforschungen um. Somit kann die Einrichtung ihrem Anspruch als Pilotprojekt gerecht werden und auf den mitteldeutschen Wirtschaftsraum orientierten Regionalen Zentren fiir Sachsen und Thiiringen als Musterbeispiel stehen.

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