© Knerer & Lang Architekten . Pubblicata il 31 Luglio 2009.
Die neuen Schulgebäude werden so angeordnet, dass die Vorzüge des Bauplatzes optimal genutzt werden und alle Häuser und Freianlagen gleichzeitig barrierefrei genutzt werden können. Den zentralen Bereich des neuen Campus bildet ein ebenengleiches Plateau, von dem aus die öffentlichen Nutzungen des Förderzentrums, der Haupteingang des CSM und die Sportanlagen erreichbar sind.
© Knerer & Lang Architekten . Pubblicata il 31 Luglio 2009.
Zur Heinrich-Schütz Strasse hin werden die Sportanlagen als Puffer orientiert, damit für die ruhebedürftigen Nutzungen ein möglicht großer Abstand zur lärmbelasteten Strasse eingehalten werden kann. Das eingeschossige Schulgebäude und das Wohnheim werden auf einem Funktionssockel errichtet. Der vorhandene Geländeverlauf wird genutzt, um alle Funktionen des Förderzentrums auf zwei Ebenen optimal und barrierefrei erreichen zu können.
© Knerer & Lang Architekten . Pubblicata il 31 Luglio 2009.
Der Kopf und städtebauliche Abschluss zur Heinrich–Schütz Strasse wird durch die Sporthalle gebildet. Die Atriumstruktur bietet den Vorzug, dass alle Räume, die ein Schüler im Ablauf des Schultages aufsuchen muss, auf kurzem Weg erreicht werden kann. Die tägliche Routine, gerade der schwerbehinderten Kinder und der Betreuer, wird so stark erleichtert. Durch die eingeschossige Anordnung wird die Möglichkeit geboten, alle Klassenräume nach aussen zu öffnen und die Grenzen des Gebäudes aufzulösen, wann immer die Witterung dies zulässt. Zahlreiche Innenhöfe unterstützen dieses Konzept einer offenen lichten Schulstruktur mit höchster Aufenthaltsqualität auch im Grünen. Das Wohnheim bildet den Abschluss zum Wald.
© Knerer & Lang Architekten . Pubblicata il 31 Luglio 2009.
Im Sockel des Atriumhauses sind Bereiche angeordnet, die auch öffentlich genutzt werden. Lifte und großzügige Treppenanlagen verbinden die beiden Ebenen des Förderzentrums auf einfache Weise. Die Räume der Mensa, des Therapiebades, der Sporthalle und der Ganztagesbetreuung sind dem zentralen Campus zugewandt, so dass ein direkter Bezug zu den Sportanlagen und dem benachbarten CSM hergestellt wird. Die Aussenanlagen werden so selbstverständlich in das Flächenangebot einbezogen und erweitern den Aktionsradius bei der Gestaltung der Schul- und Freizeitaktivitäten auf dem Gelände beträchtlich. Der Campusbereich ist von der Heinrich-Schütz-Strasse aus um eine Ebene abgesetzt, um Gefährdungen auszuschließen.
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Das Förderzentrum ist mit Fahrzeugen bequem und niveaugleich über die Erschließungsstrasse östlich des Baugeländes erreichbar. Jeder Schulbereich hat hier einen eigenen Zugang. Der klar gegliederten Figur des Förderzentrums wird der bewegt geformte Baukörper des Chemnitzer Schulmodells gegenüber gesetzt. Wie eine Blüte liegt dieses Objekt in der neu formulierten Landschaft des Campusgeländes und bringt die Idee einer aufgeschlossenen offenen Schule an der ohne Druck gelernt werden kann, selbstbewusst zum Ausdruck. Der Zugang zum CSM befindet sich zum zentralen Freibereich hin orientiert und ist sowohl vom Campus, als auch von der westlichen Erschließungsstrasse aus gut erreichbar. Die besondere Gebäudeform ermöglicht es, den Räumen der einzelnen Jahrgangsstufen räumlich differenzierte Bereiche zuzuordnen, denen jeweils von aussen ablesbare Ausbuchtungen des Hauses entsprechen. Ein zentraler Innenhof focusiert das konzentrierte Zusammenleben an der freien Schule und bietet einen Ort der Begegnung im Herzen der Anlage.
© Knerer & Lang Architekten . Pubblicata il 31 Luglio 2009.
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