image courtesy by: www.thecircle.ch
© Foreign Office Architects . Pubblicata il 24 Febbraio 2010.
Der Baukörper kann im Wesentlichen als viergeschossiges Sockelbauwerk mit einer aufgeständerten, expressionistisch gegliederten Gebäudestruktur interpretiert werden. Er zeigt eine Monumentalität, die der Aufgabenstellung nur bedingt gerecht zu werden vermag. Zudem entsteht eine willkürlich zergliederte Baumasse, die kaum in einen differenzierten Dialog mit den spezifischen Gegebenheiten des Ortes wie Grünraum und Erschliessungsfläche tritt. Das Projekt als Ganzes zeigt sich als spannungslose Lösung. Die grosse Idee dahinter scheint zu fehlen. Ähnlich wenig inspirierend erweist sich das innere, kaum über mehrere Geschosse ver- knüpfte Erschliessungssystem. Das Gebäude zeichnet sich aber durch gelungene Belichtungssituationen und einfache Etappierbarkeit aus. Die publikumsintensiveren Module «Health & Beauty», «Education & Knowledge», «Culture & Event», «Brands & Dialogue» und «Counsel & Services» werden mehrheitlich zentral in den vier ersten Geschossen organisiert. Dieser zentrale Bereich wird im Norden und Osten von acht- geschossigen Baukörpern flankiert, die mehrheitlich die Flächen des Moduls «Headquarters & Offices» aufnehmen. Das Modul «Hotels & Serviced Apartments» liegt in den oberen vier Geschossen des zentralen Komplexes. Das 5-Sterne-Hotel ist zum Park orientiert, das 3-Sterne-Hotel zur Strasse. Das dargestellte Konzept ermöglicht es, unter- schiedliche Adresstypen effizient auszubilden. Die Form des Gebäudes vermittelt jedoch keinen Premiumansatz.
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© Foreign Office Architects . Pubblicata il 24 Febbraio 2010.
Das Areal wird über die drei definierten Achsen an den Flughafen angebunden. Die Punkt-zu-Punkt-Verbindung erfolgt via eine Passerelle. Die Personenverkehrsströme für den Atriumbereich und die Vertikalerschliessung sind darge- stellt. Die externe Langsamverkehrsverbindung wird entlang des Hügels geführt. Die Haupteinfahrt für den motorisierten Individualverkehr erfolgt vom Butzenbüelring im Süden und Südosten über eine Brücke, die den Butzenbüelring überquert. Die Ausfahrten des Parkings liegen im Nord- westen und Süden. Die Vorfahrt erfolgt von Norden und führt entlang des Rings vor dem Gebäude. Die Anlieferung erfolgt von Südosten; der Weg führt unterirdisch durch den Komplex und verlässt das Gebäude wieder im Norden. Das Projekt hat drei Parkgeschosse, die jedoch zu wenig Abstellplätze zur Verfügung stellen. Im Weiteren verletzt das beschriebene Erschliessungskonzept die Vorgaben und ist nicht funktionsfähig. Die Langsamverkehrsverbindungen zum Butzenbüel und nach Kloten fehlen gänzlich. Bezüglich der Erstellungskosten gehört das Projekt ins Mittelfeld der eingereichten Arbeiten. Die geforderten Nutzflächen werden klar unterschritten, womit das Projekt eine schlechte Wirtschaftlichkeit aufweist.
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