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Zurich, Switzerland

"TOP ROOM": The Circle at Zurich Airport

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image courtesy by: www.thecircle.ch

Das Gebäude nimmt die ganze Fläche des zur Verfügung stehenden Baufelds ein. Die Fassade hüllt das Gebäude ein und verläuft in ihrer Struktur geschlossen und nahezu monoton über die gesamte Höhe und Länge des Gebäu- des. Die Fassade ist als Antwort auf die Flughafen- wie Butzenbüel-seitige Situation konzipiert und formuliert eine einheitliche und auch einzigartige Adresse. Die kaum ausdifferenzierte Fassadenstruktur verhindert jedoch von aussen das Ablesen von Einzeladressen und unterschiedli- chen Nutzungen. Atrien strukturieren die zehn Geschossebenen des Gebäu- des und verbinden diese vertikal. Die Atrien sind teilweise mit Glas überdacht und bilden zusammen mit der sche- menartig strukturierten obersten Decke eine sehr bewegte Dachfläche. Dem 10. Geschoss wird damit als einzigem Geschoss eine nicht konventionelle Raumstruktur zuteil. Die architektonische Gesamtlösung ist eher spannungslos. Der Bezug zum Aussenraum fehlt. Die publikumsintensiveren Module «Health & Beauty», «Education & Knowledge», «Culture & Event», «Brands & Dialogue» und «Counsel & Services» werden über sämtli- che Geschosse im zentralen Gebäudeteil, teils in eigenen vertikalen Abschnitten, organisiert. Das Modul «Hotels & Serviced Apartments» ist im nördlichen, das Modul «Head- quarters & Offices» im östlichen Bereich an den zentralen Gebäudeteil angegliedert. Die Anordnung der Module ist gut. Die grossen, durchgehenden Geschossplatten ermög- lichen prinzipiell eine vielfältige Nutzungsaufteilung, die jedoch im Beitrag wenig überzeugend ausgearbeitet ist.

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image courtesy by: www.thecircle.ch

Der molekulare Ansatz der Nutzung des 10. Geschosses ist eine interessante Idee, die aber durch nicht funktionale Grundrisse getrübt wird. Das Areal wird über vier Achsen an den Flughafen an- gebunden. Die Punkt-zu-Punkt-Verbindung erfolgt mit einer Gondel. Fussgänger können vom Flughafen kommend über eine «Rolltreppe» in den Dachbereich des Gebäudes oder über die bestehende Unterführung ins Erdgeschoss ge- langen. Eine Brücke bildet den Übergang zum Butzenbüel. Die externen Langsamverkehrsverbindungen sind entlang des Hügels geführt. Die Hauptzufahrt und die Wegfahrt für den motorisierten Individualverkehr liegen im Süden. Im Norden besteht eine Ausfahrt für die Anlieferung. Das Parking ist in den beiden Untergeschossen angeordnet. Problematisch ist, dass das Projekt die Funktionsfähigkeit des Busbahnhofs in Frage stellt. Knapp ausreichend ist die Anzahl Parkfelder. Nicht bearbeitet wurde die Thematik Ver- und Entsorgung. Bezüglich der Erstellungskosten gehört das Projekt ins Mittelfeld der eingereichten Arbeiten. Das Bauvolumen orientiert sich an den vorgegebenen Zahlen. Damit zeigt sich das Projekt als wirtschaftlich solide.

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