Das elfgeschossige Gebäude entwickelt sich in Form eines gefalteten Bandes und lässt ein bestimmtes Mass an Iko- nenhaftigkeit als möglich erscheinen. Durch die Faltungen entstehen vielfältige Blickbeziehungen und Innenhöfe zur Flughafenseite wie auch zum Butzenbüel hin. Flughafen- seitig werden mehrere Innenhöfe durch Verglasungen eingefasst. Durch die unterschiedlichen Innenhöfe lassen sich vielfältige individuelle Adressen, Eingänge und Situationen schaffen, wobei die vorgeschlagene durchgehende und vollverglaste Fassade in ihrer Monotonie und ihrer geringen Ausdiffe- renzierung dem Gedanken spezifischer Lokalitäten jedoch nicht zu entsprechen vermag. Aus den eingereichten Visualisierungen ist leider nicht erkennbar, wie die facetten- artig gestalteten Dächer der Atrien sich mit den Fassaden verschneiden und wie der gegebenenfalls erforderliche Sonnen- und Blendschutz aussieht. Darüber hinaus müssten Lage und Ausformulierung der Atriumüberdachungen nochmals prinzipiell überprüft werden. Die Grundrissgeo- metrie des Gebäudes ermöglicht eine sehr gute natürliche Belichtung, hohe Flexibilität in der Nutzung und eine gute individuelle Erschliessung. Das Projekt schafft zudem einen interessanten Bezug zwischen innen und aussen.