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Hannover, Germany

Ampliamento della sede del governo del Land Niedersachsen - Neukonzeption des Plenarbereichs - Niedersächsischer Landtag

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STÄDTEBAULICHER ANSATZ

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- Landtag als Landmark

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Das Grundstück, auf dem sich der Niedersächsische Landtag befindet, bildete in der Vergangenheit das Rückrat der Stadtentwicklung in Richtung Süden. Auch heute endet die Grünschneise, die durch Wasserläufe, Seen, Sport- und Rastplätze bereichert ist, am Landtag. Diese spezifische Lage wurde durch den Abriss der Wasserkunst in den sechziger Jahren noch verstärkt und lässt den Landtag als Landmarke zum Tor der Stadt werden. Der neue Entwurf greift diese Städtebauliche Besonderheit auf und verbindet sie mit der entwurflichen Absicht, die parlamentarische Arbeit des Landtags durch bauliche Transparenz und Zeichenhaftigkeit offen und einladend zu gestalten. Zum Norden hin bildet der neue Landtag eine klare Kante und definiert damit die urbanen Räume zur angrenzenden Altstadt. Zum Grünbereich hin verzahnt und verflechtet sich das Gebäude formal mit dem Aussenbereich und schafft somit fliessende räumliche Übergänge zwischen Innen und Aussen.

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- Permeabilität und Offenheit

Hauptgeschoss_large

Das neue Landtagsgebäude möchte, anliegend zum Selbstverständis parlamentarischer Arbeit, permeabel und offen zwischen Stadt und Grün vermitteln. Durch Einschnitte in der Baumasse werden direkte Wegeverbindungen mit der Altstadt hergestellt. Durch verglaste Fassadenfronten im Foyerbereich werden Blickbeziehungen zwischen Innen und Aussen möglich. Die Positionierung des Neubaus auf der Nordseite des Grundstücks und der dadurch entstehende Freiraum ermöglicht eine eventuelle Neubebauung an der Stelle der ehemaligen Wasserkunst.

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- Verzahnung Gebäude – Aussenbereich

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Der Plenarsaal, das Herzstück der Anlage wird plastisch artikuliert und zum weiträumigen Grünbereich orientiert. Das klare architektonische Hervorheben dieses Raumes mit seiner verglasten Front soll sowohl die Idee der Transparenz als auch die des Dialogs mit dem Umfeld thematisieren und zum Hauptcharakteristikum des Gebäudes machen.

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