© Léon Wohlhage Wernik Architekten . Published on March 26, 2010.
Der neue Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen setzt ein architekto- nisches Zeichen im gewachsenen Landschaftsraum. Um die umliegenden landschaftlichen Ressourcen zu schonen, bleiben die begrünte Hangkante und der Baumbestand erhalten und die Bebauung konzentriert sich auf das rechteckige Baufeld. Eine breite, langgestreckte Terrasse bildet das Rückgrat der neuen Bebauung und öffnet sich nach Süden mit einer weiten Sicht über den hügeligen, bewaldeten Landschaftsraum.
© Léon Wohlhage Wernik Architekten . Published on March 26, 2010.
Die Campusterrasse ist das zentrale Element im neuen Gebäudekomplex. Hier be- finden sich die Hauptzugänge der einzelnen Einrichtungen. Die Terrasse ist sowohl ein Verbindungselement, das die verschiedenen Bereiche miteinander verknüpft, als auch dezentrale Anlaufstelle mit Bezug zur Umgebung. Am südwestlichen Ende des Baufeldes steht bereits ein Hochhaus, das den Eckpfei- ler für den Gesundheitscampus bildet. Ein weiteres Hochhaus als Pendant wird in der zweiten Erweiterungsstufe ergänzt. Damit setzt der Gesundheitscampus be- reits aus der Ferne ein deutliches Zeichen. Alle Häuser auf dem Campus sind in Weiß gehalten mit großzügigen Fensteröff- nungen, auch die neue Fassade am alten Hochhaus. Eine Differenzierung der Ober- flächen und Variationen im Rhythmus der Fassaden sind wünschenswert, allerdings hält das Weiß als Grundfarbe den gesamten Komplex als eine Art “White City“ zu- sammen und vermittelt darüber hinaus das Thema: Gesundheit.
© Léon Wohlhage Wernik Architekten . Published on March 26, 2010.
Mensa, Bibliothek und zentrales Veranstaltungszentrum sind in einem Baukörper im Zentrum der gesamten Anlage zusammengefasst. In der ersten Bauphase ist diese zentrale Einrichtung das Auftaktprojekt für den neuen Gesundheitscampus. In seiner großzügigen Struktur und Bedeutung unterscheidet es sich erheblich von den übrigen Instituts- und Verwaltungsbauten mit Büros, Seminar- und Hörsä- len. Große, markante Glasflächen im Kontrast zur geschlossenen Fläche, stellen das Haus als Solitär heraus und unterstreichen seinen besonderen Charakter. Die Mensa öffnet sich ebenerdig nach Süden und kann so die Terrasse im Sommer miteinbe- ziehen. Zwei wichtige Serviceangebote, Information und Mensa, rahmen das Hoch- schulgebäude und vernetzen als Anlaufpunkte Hochhaus, Hochschule, Bibliothek und Terrasse zu einem Campus.
© Léon Wohlhage Wernik Architekten . Published on March 26, 2010.
© Léon Wohlhage Wernik Architekten . Published on March 26, 2010.
© Léon Wohlhage Wernik Architekten . Published on March 26, 2010.
© Léon Wohlhage Wernik Architekten . Published on March 26, 2010.
© Léon Wohlhage Wernik Architekten . Published on March 26, 2010.