© Büro Kiefer Landschaftsarchitekt . Published on June 30, 2010.
FREIRAUMKONZEPT
Der Lohsepark hat als größte zusammenhängende Grünfläche eine besondere Bedeutung im vielfältigen Freiraumsystem der Hafencity. Der neue Park soll als einheitliches
Raumgefüge in seiner Gesamtheit erfahrbar bleiben und nicht in Teilräume zerfallen. Im Kontrast zur städtischen Umgebung und zu den anderen, meist linearen und
promenadenartigen Freiräumen bleibt er als klassischer Park möglichst unversiegelt und mit reichhaltiger Vegetation bestanden – mit großzügigen Wiesenflächen und lichten
Schatten spendenden Baumhainen. Ähnlich einer Polderfläche liegt der Park gegenüber der hochwassersicheren Bebauung (ca. 8,00 m ü. NN) etwa 1,50 m tiefer als die
Umgebung (ca. 6,50 m ü. NN), an besonderen Stellen in Verbindung mit dem Gedenkort auch noch tiefer (ca. 5,00 m ü. NN).
Wichtige Teilbereiche der auf die erforderlichen Bauabschnitte abgestimmten Zonierung des Parks sind der offene Lohseplatz, das Aktivitätsband auf der Ostseite des Parks und
die städtebauliche Fuge des Gedenkorts.
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GESCHÜTZTE PARKLANDSCHAFT
Es entsteht eine geschützte Parklandschaft, deren besondere Rolle als Erholungs- und Rückzugsraum innerhalb der Hafencity betont wird. Wenn auch mit den bebauten
Quartieren optimal verknüpft, verströmt der Lohsepark die Atmosphäre einer in sich geschlossenen, naturnahen Parkwelt, in der das geschäftige Treiben der Hafencity vergessen
werden kann – aber nicht muss. Der Park wird von den flankierenden, betriebsamen Straßen von erhöhter Position aus als geschützte grüne Oase wahrgenommen. Aufgrund der
um ca. 1,50 m vertieften Lage wird die städtische und maritime Umgebung vom Park aus nur sichtbar, wenn sich die Besucher in ihm fortbewegen. Sobald sie sich hinsetzen und
verweilen – sei es auf den Wiesenflächen oder auf den Parkbänken – tauchen die Besucher in eine grüne Naturwelt ein. Gepflegte Wiesenflächen wechseln sich mit Baumhainen
ab, die aus einem lebendigen Mosaik aus Eichen (Quercus robur), Ahorn (Acer pseudoplatanus) und Eschen (Fraxinus excelsior) bestehen. Die Auswahl der Bäume setzt einen
bewussten Kontrast zu den fiederblättrigen Arten der umgebenden Straßenräume. Darüber hinaus orientiert sich die Artenauswahl an den vorhandenen und erhaltenen Bäumen im
Bereich des Lohseplatzes und an den Kriterien Attraktivität und Standortgerechtigkeit (z.B. hoher Grundwasserspiegel und Überschwemmungsgefahr).
Die eher lichten, hellgrün belaubten Eichen- und Ahornbäume verändern ihre Blattfarbe mit den Jahreszeiten und kontrastieren wohltuend mit den dunkelgrün belaubten Eschen.
Einen besonderen Ort innerhalb des Parks stellt der tiefer liegende Lohseplatz mit seiner Orientierung auf das Dokumentationszentrum und mit seiner Verbindung zum Gedenkort
dar.
Das Mosaik aus Wiesenflächen und Baumhainen ist zwischen lichter Offenheit und schützendem Baumdach ausbalanciert. Gezielt gesetzte Lichtungen lassen Blickbeziehungen in
Ost-West-Richtung zu. Die Wiesenflächen laden sowohl zum Verweilen als auch zum aktiven Bespielen ein. Eine monofunktionale Nutzung wird durch die relative Kleinräumigkeit
verhindert. Verstreut auf den Wiesenflächen liegen lang gestreckte Gemeinschaftstische aus Basalt, die zur kommunikativen Rast einladen.
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ERSCHLIEßUNG
Parkstraßen
Der Lohsepark wird auf dem Höhenniveau der Stadt von zwei Erschließungsstraßen flankiert: der Stadtstraße im Westen und der Fußgängerstraße im Osten, die beide als
städtische Erschließungsachsen und Balkone begriffen werden, von denen aus der Park sowohl funktional als auch visuell erschlossen wird. Wir gehen davon aus, dass
insbesondere die östliche Erschließungsachse weitgehend verkehrsberuhigt ist und einen direkten Bezug zur städtebaulichen Fuge mit dem Gedenkort aufweist. Beide Straßen
stellen im Norden und im Süden eine direkte Verbindung zum Wasser des Elbstroms als charakteristisches atmosphärisches Element der Hafencity her.
Die den Park im Osten begrenzende Fußgängerstraße wird von der städtebaulichen Fuge durchschnitten, nur eine schmale Brücke überquert die Zäsur des tiefer liegenden
Gleisweges zum Bahnsteig 2. Die Brücke ist weit gehend transparent gehalten und lässt unterschiedliche Blickwinkel auf die städtebauliche Fuge zu. Das Gedenken an die
Deportation der Juden, Sinti und Roma bleibt nicht auf die städtebauliche Fuge mit dem Bahnsteig 2 beschränkt, sondern soll im gesamten Park und Stadtquartier präsent sein.
Trotz seiner vertieften Lage ist der Park über Treppen und Rampen vielfältig mit der Umgebung barrierefrei verknüpft. Das Spiel des Einschneidens und Auskragens von Rampen
und Treppen wird zum Gestaltungsthema entlang der flankierenden Stützwände. Sie sind im Westen Träger von Kletterpflanzen (Efeu, Wilder Wein, Kletterhortensien), im Osten
werden punktuell leicht reliefartige Spielangebote eingelassen.
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Aussichtsbastionen
Die Orte höchster Aktivität und Öffentlichkeit im Park bilden sich an den Verknüpfungspunkten zwischen Stadtniveau, Straßenräumen und dem Aktivitätsband im Park. Auf dem
Höhenniveau der Stadt kragen auf beiden Seiten des Parks in regelmäßigen Abständen kleine Bastionen aus und ermöglichen – ausgestattet mit Bänken – reizvolle Blicke in den
Park. Die Bastionen sind gleichzeitig die Startpunkte der Rampen und Treppen, die nach Norden und Süden in den Park hinab führen. So wird das tiefer liegende Aktivitätsband mit
der intensiveren Öffentlichkeit des höher liegenden Straßenraums verbunden. Im Gegensatz zu den Stützwänden, an denen die hochgezogene Mauer selbst die Brüstung bildet,
besteht die Absturzsicherung an den Aussichtsbastionen aus einem transparenten Geländer, so dass der Park auch im Sitzen überblickt werden kann.
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Parkwege
Ein Raster von Quer- und Längswegen aus Beton-Großplatten erschließt den Park. Der in Nord-Süd-Richtung verlaufende Haupt-Längsweg erschließt die Aktivitätsbereiche des
Parks und separiert sie gleichzeitig von den ruhigeren Parkbereichen, den Wiesen und Baumhainen.
Die Stützmauern im Westen und Osten werden jeweils von einem Längsweg flankiert, der die Rampen und Treppen an den Aussichtsbastionen erschließt und mit den Querwegen
verbindet. Eingeschoben in das Erschließungsraster liegt der Lohseplatz als flächiger Gehbereich. Eine weitere Störung im System bildet der Asphaltweg, der den Lohseplatz auf
einer ehemaligen Gleistrasse mit dem Gedenkort verbindet. Er wird von verdichteten Schotterstreifen aus einer offenen Tragschicht flankiert, die das Erschließungsraster optisch
unterbrechen, aber begeh- und befahrbar sind.
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AKTIVITÄTSBAND
Die Stützwand auf der Ostseite des Parks ist Südwest-orientiert und liegt deshalb in der Nachmittags- und Abendsonne. Auf dieser begünstigten Seite des Parks verläuft das
Aktivitätsband, das die Parkbereiche mit der intensivsten Nutzung umfasst und willkommene Treffpunkte zur Kommunikation anbietet. Das Band wird durch Quer- und Längswege
des Parks in einzelne Felder gegliedert, die verschiedene Bodenbeläge unterschiedlicher Haptik und Optik aufweisen und abwechslungsreiche Spiel- und Aktivitätsbereiche für
unterschiedliche Generationen und Nationalitäten zur Verfügung stellen. Die Baumhaine des zentralen Wiesenbereichs des Lohseparks überlagern stellenweise das westliche
Aktivitätsband und schaffen damit zusätzliche Abwechslung der Raumatmosphären. Einzelne gärtnerisch gestaltete Flächen wechseln sich mit Feldern für Spiel, Sport ab. Damit
werden alle Sinne (Sehen, Hören, Riechen) angesprochen. Mit der geplanten räumlichen Anordnung des Aktivitätsbandes können 2500qm von den gewünschten 3000qm
Spielfläche bereits im in der ersten Bauphase realisiert werden.
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Spielfelder
Das etwa in der Mitte des Parks liegende Aktivitätsfeld bietet auf wassergebundener Decke Felder für Boule-Spiel, Schach und Tischtennis an. Eine anderes Feld ist komplett mit
Sand belegt und stellt Kleinkindern einen umfriedeten Bereich zur Verfügung, der durch skulpturale Spielobjekte aus Holz gegliedert wird. Auf weiteren Aktivitätsfeldern entwickelt
sich aus Fallschutzbelag eine amorphe dreidimensionale Spiellandschaft für alle Generationen. Das Aktivitätsband wird entlang der Wege von Banklinien begleitet, deren Anzahl
und Dichte sich nach den jeweiligen Nutzungen richtet. Die östliche Stützwand wird zu einer vertikalen Benutzeroberfläche: unterschiedliche, speziell gestaltete Intarsien und
Installationen in und an der Wand regen zur sinnlichen Aneignung an und ergänzen die Spielfelder, die zu Bewegung oder Denksport einladen.
Gartenfelder
Einige Felder weisen als Ergänzung lineare Pflanzungen mit unterschiedlichen Gräserarten auf, die Streifen unterschiedlicher Höhe und Textur bilden. Ein Schwerpunkt dieser mit
Gräsern bestandenen Felder befindet sich im Bereich der Verbindung zum Gedenkort, so dass dort eine ruhigere, kontemplative Parkzone entsteht. Hier wird das
Gestaltungsthema des nahen Gedenkorts im Aktivitätsband übernommen, jedoch gärtnerisch uminterpretiert. Es entstehen ansprechende, pflegeleichte Stadtgärten, die von den
höher liegenden Geländeniveaus aus als attraktive grafische Vegetationsmuster wahrgenommen werden und sich im Wind bewegen. Die Farben verändern sich mit den
Jahreszeiten und auch im Winter weisen sie interessante Texturen und Farbnuancen in unterschiedlichen Beige-Tönen auf.
Gemeinschaftshaus
Das Aktivitätsband wird im Norden an der Stockmeyerstraße von mit Tartan belegten Feldern mit speziell gestalteten Freizeitsportangeboten für Jugendliche abgeschlossen, die
mit ihrem als Herausforderung für die Spieleinrichtungen begriffenen Gefälle an die Stockmeyerstraße anschliessen. Den südlichen Abschluss des Aktivitätsbandes bildet das auf
dem städtischen Höhenniveau liegende Gemeinschaftshaus. In das Gebäude sind Abstellmöglichkeiten und Räume für einen Kiosk integriert. Ein überkragendes Dach schützt den
Gebäudevorbereich und den Eingang in den Park vor starker Sonne oder Regen. Alle Einrichtungen liegen damit direkt am neuen U-Bahn-Eingang und sind auch bei schlechtem
Wetter oder im Winter gut zugänglich.
BESONDERE ORTE
Lohseplatz
In die zwischen Stockmeyerstraße und Überseeallee gewollt homogene Raumeinheit aus Wiesenflächen und Baumgruppen ist in Höhe des Dokumentationszentrums der
Lohseplatz als besonderer Ort eingeschoben. Seine Lage und Form orientiert sich an der städtebaulichen Kubatur des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und spannt entlang
der bestehenden Bäume eine moderne Platzgestaltung auf. Eine großzügige Freitreppe mit dezent unterleuchteten Sitzstufen vermittelt zum benachbarten Dokumentationszentrum
und bildet attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten. Der Flächenbelag aus dunklen Basaltplatten unterstreicht die besondere Bedeutung des Platzes. Aus dem Belag transformieren sich
Ausstattungselemente in die Vertikale, wie beispielsweise der den Platz belebende Wassertisch aus Basalt. Die Basaltplatten sind großfugig in einem Sandbett verlegt. Mit der Zeit
siedeln sich dieselben Gräser und ruderalen Kräuter in den Fugen an, die auch auf den Flächen des Gedenkorts wachsen.
Wie auch die städtebauliche Fuge liegt der Platz ca. 3m tiefer als der umgebende Stadtraum auf dem ursprünglichen Höhenniveau des Gebiets und verweist mit dieser besonderen
Höhenlage auf den benachbarten Gedenkort. Mit dem im Norden und Süden höher liegenden Geländeniveau des Parks ist der Lohseplatz über sanfte Steigungen in den
Wiesenflächen verbunden, die den Lohseplatz malerisch einrahmen. Der Lohseplatz ist durch einen Asphaltweg, der auf einer ehemaligen Gleistrasse durch die städtebauliche
Fuge verläuft, direkt mit dem Gedenkort mit dem erhaltenen Bahnsteig 2 verbunden.
Gedenkort
Die Zone mit dem Bahnsteig 2 liegt weitgehend unangetastet in der städtebaulichen Fuge im Bereich der ehemaligen Gleisanlagen. Ein graphisches Mosaik aus unterschiedlichen
Gräserpflanzungen nimmt die Gleismuster auf und schafft einen weitgehend unzugänglichen, spontan anmutenden Vegetationsbereich. Verdichtete Schotterflächen (Tragschicht)
wechseln sich mit den Gräserpflanzungen ab und werden dort von Spontanvegetation bewachsen, wo sie nicht regelmäßig frequentiert werden. Die Rampe am östlichen Abschluss
der städtebaulichen Fuge bietet sich – zusammen mit einer speziell befestigten Sonderfläche – als offenes Klassenzimmer für die benachbarte Schule an.
Die städtebauliche Fuge als Gedenkort wird von den mindestens drei Meter höher liegenden Stadtquartieren als deutliche Zäsur im Stadtraum wahrgenommen, besonders auch
von der benachbarten 6m höher liegenden ICE-Trasse aus. Gleichzeitig entrückt und einsehbar, wirkt der Ort unfertig und sonderbar, und wirft für die Passanten Fragen auf.
Ericusgraben und Baakenhafen
Nördlich der Stockmeyerstraße verbindet sich der Park über einen naturnahen, abfallenden Uferbereich mit dem Gewässer des Ericusgrabens. Auf den höher liegenden Bereichen
wachsen Birken, Weiden und Hochstaudenflure, die zum Wasser hin immer mehr von Pflanzen der Feuchtbiotope abgelöst werden. Die anschliessende Röhrichtfläche bietet vor
allem Wasservögeln wertvollen Lebensraum. Dieses unzugängliche Biotop kann von einem Aussichtssteg (Stahlkonstruktion mit Holz) eingesehen und erlebt werden, der darüber
hinaus beeindruckende Blicke auf den Ericusgraben, die alte Speicherstadt und zur Stadtsilhouette Hamburgs zulässt. Direkt am Steg führt eine Treppe auf das Höhenniveau des
Wasserspiegels. So kann selbst bei unterschiedlichen Tidehüben ein direkter Kontakt zum Wasserspiegel hergestellt werden – ein Erlebnis, das sonst nur von einem Boot aus
möglich ist. Der Steg und die Treppe bilden die nördliche Entsprechung zum Aktivitätsband im Park.
Im Süden – jenseits der Überseeallee – liegt in der Flucht der Aktivitätsachse des Parks eine südorientierte, befestigte Aussichtplattform mit einem beeindruckenden Blick auf die
Hafenbecken, die über eine großzügige Freitreppe die Verbindung zur Promenade am Baakenhafen herstellt.
LICHTKONZEPT
Das Lichtkonzept richtet sich streng nach den landschaftsarchitektonischen Strukturen, des Höhenverlaufs sowie der Nutzung seiner Flächen und Räume aus. Übergreifende Ziele
dabei sind:
- hohe Aufenthaltsqualität in allen Bereichen
- Unterstützung emotional-positiver Bezüge zum Gebiet
- intuitiv erlebbare Wegebeziehungen und Sichtachsen
- effizienter Betrieb der Lichtanlage
Zur Betonung des Höhenniveauverlaufs wird die gesamte umlaufende Wandfläche über regelmäßig angesetzte Anbauleuchten gezielt weich belichtet. Diese Raumkantenbetonung
führt zu einer Stärkung der gesamträumlichen Wahrnehmung und des Sicherheitsempfindens im Park. Alle „Parkbalkone“ werden besonders inszeniert. Ihre vorgelagerte
Wandscheibe wird dazu über lineare Bodeneinbauleuchten angestrahlt. Treppen und Rampen sind über in die Handläufe integrierte LED`s beleuchtet.
Das künstliche Licht im Park selbst konzentriert sich im Wesentlichen auf Nutzflächen bzw. Wegeverbindungen und ist in enger Verbindung mit dem grünen Dach der Bauminseln
geplant.
Hier sind Mastaufsatzleuchten in unterschiedlichen Höhen geplant, deren Licht diffus Umfeld und Baumkronen belichtet. An den nördl. und südl. Uferterrassen wird das Lichtniveau
gezielt zurückgenommen, um den Bezug zum Hafen nicht zu stören. Der Holzsteg am Nordufer wird über Spots unterleuchtet, deren Licht sich im bewegten Wasser spiegelt. Der
befestigte zentrale Lohseplatz wird von hohen Leuchten freigehalten, die Platzkante durch eine lineare Unterleuchtung der langen Bank betont. Die großzügige Treppenanlage ist
durch eine Vielzahl eher schwach leuchtender Stufeneinbaulichter gestaltet.
Alle um den Park führenden Straßenräume werden einheitlich über einseitig aufgestellte 5m hohe Mastansatzleuchten normgemäß beleuchtet. Im Bereich von Plätzen werden sie
bis 7m hoch und erhalten zur Beleuchtung der Flächen einen 2. Lichtkopf.
Im gesamten Bereich des Lohseparks wird bewusst mit differenzierten Lichtfarben gearbeitet. Die Wandeinfassung des Parks ist mit neutralweißem Licht (ca. 4000K) geplant, ihre Balkone werden mit kalt- bis blauweißem Licht (5000-7000K) inszeniert und der gesamte innere Bereich ist warmweiß (ca.3000K) belichtet. Der Einsatz von LED’-Technik, hochentblendeten Reflektoren und eine zentralen Steuerung mit Lichtniveauanpassung sorgen für einen wirtschaftlichen Betrieb bei höchstem Lichtkomfort.