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Schmalkalden, Germany

Landesgartenschau 2013 Schmalkalden. Esposizione dell'architettura del paesaggio

bekaa - beretta kastner architetti, Ubistudio (Alessandro Ali, Antonio Longo), harbig architekten

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Wasser begegnet einem in der Stadt Schmalkalden auf Schritt und Tritt. In der Entwicklungsge-schichte der Stadt ist es Raum prägendes Element, kann heute als solches erlebbar gemacht wer-den und besondere Qualitäten für die zu schaffenden öffentlichen Räume liefern. Dies bietet au-ßerordentliche Potentiale, sowohl für die temporäre Landesgartenschau, als auch für die langfristi-ge Aufwertung und Strukturierung der „westlichen Vorstadt“ Schmalkaldens.

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Die beiden Hauptplanungsgebiete sind jeweils durch Wasserläufe geprägt. Zum einen nördlich des Bahnhofs die Schmalkalde und zum andern an der Kasselerstraße und Bahntrasse die Fuchsenkothe mit ihren Quellteichen. Hier entstehen mit Westendpark und Siechenrasenpark lineare Erlebnisräu-me, die eine sichere Durchwegung der westlichen Vorstadt bis in die Innenstadt ermöglichen und gleichzeitig ihr direktes Umfeld strukturieren und revitalisieren. Zusätzliche überregionale Bedeutung erhalten sie durch den Verlauf des Mommelstein-Radweges längs der Schmalkalde und das Rena-turierungsvorhaben für die Uferbereiche der Fuchsenkothe.

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Die Schaffung einer verbindenden Promenade wird über die Gestaltung der Landesgartenschau hinaus erlebbar. Das in seiner dynamischen Linienführung durch den Verlauf der Gewässer inspirier-te Wegesystem wird zum Raum bildenden Element und spannt Parkräume auf. Das Band ist in der Lage bestehende Stadtsituationen und Landschaftselemente in sich aufzunehmen und weiterzu-entwickeln. Weitere strukturelle Elemente sind die so genannten Aktionsfelder, welche als rigide Streifen das Band an gezielten Punkten stützen und aussteifen. Sie werden zu Anziehungs- und Be-gegnungspunkte.

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Zur Landesgartenschau stellt diese Promenade als „Grüner Weg“ den Rundgang zum Thema Gar-tenZeitReise dar. Sie beinhaltet dann temporär im Westendpark die visionären Gärten und Blumen-felder zu den Themen Solar, Energie, Metall und Mobilität, auf dem Viba-Gelände das Thema Pflan-ze als Nahrungs- und Energielieferant und nach dem attraktiven Grünraum des Siechenrasenparks die Hauptausstellungsfelder auf dem ehemaligen HELÜSA-Gelände, welches in der Folge mit nur wenigen Eingriffen zum zukünftigen neuen Wohngebiet umgenutzt werden kann. Hier knüpft die Promenade auch über die Sandgasse an den „Steinernen Weg“ und das Geschehen in der Alt-stadt und auf dem Schloss Wilhelmsburg an. Der Kreis schließt sich wieder über den Solepark zum Westendpark am Bahnhof mit dem neuem ÖPNV-Knotenpunkt der Stadt.

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