© Auer + Weber + Assoziierte . Pubblicata il 07 Dicembre 2010.
Erläuterungsbericht 2. Bearbeitungsphase
Die Hinweise und Anmerkungen des Preisgerichts für die 2. Wettbewerbsphase führten in der Bearbeitung zu folgenden Modifikationen des Entwurfes:
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Städtebau
- Die bisher im Norden vorgesehene Erweiterungsfläche (2. BA) wird nun im Osten zur Straße „An der
Berufsschule“ situiert. Dadurch stellt sich die neue Hochschule bereits in der ersten Ausbaustufe zu den
wesentlichen Schauseiten, sowohl nach Süden zur Innenstadt als auch nach Norden und Westen in
Richtung Hans-Sachs-Platz und Hans-Sachs-Straße, als komplettes Ensemble dar. Der Campushof öffnet
sich in der ersten Ausbaustufe nach Osten zur eher kleinmaßstäblichen Wohnbebauung entlang der Straße
„An der Berufsschule“
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Organisation
- Durch Verlagerung von Seminarbereichen in das 1. OG des Gebäudemoduls West (Eingangsgebäude) und
die Ausbildung eines Lichthofes vor dem Gebäudemodul Süd wird nun problemlos die natürliche
Belichtung der entsprechenden Seminar- und Laborflächen gewährleistet
- Auf die Ausbildung eines Sockels kann im Zuge der modifizierten funktionalen und räumlichen
Organisation verzichtet werden
- Die Mensa und die zugehörigen Nebenräume befinden sich nun ebenengleich organisiert und
direkt andienbar im EG des Moduls Nord
- Alle Zugänge und Funktionsbereiche des Gebäudes sind durch Entfall des Sockels barrierefrei zugänglich
- Für alle Gebäudeteile ist der 2. bauliche Rettungsweg nachgewiesen
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Städtebauliche Konzeption
Die wesentliche Herausforderung der Wettbewerbsaufgabe besteht in der Integration der erheblichen Baumasse der zu planenden Hochschule auf dem südlich an das Ensemble Hans-Sachs-Platz angrenzenden Areal und der Frage, wie sich der neue Campus in seiner exponierten Lage sowohl zu diesem großmaßstäblichen Ensemble als auch zu den umgebenden, überwiegend kleinmaßstäblichen Strukturen der Wohnbebauung in Höhe, Kubatur und äußerem Erscheinungsbild positioniert.
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Ziel der Konzeption ist es, die neue Hochschule als prägnantes, eigenständiges bauliches Ensemble zu entwickeln, das in einen spannungsvollen Dialog mit der in sich ruhenden, symmetrischen Anlage am Hans-Sachs-Platz tritt, ohne deren Gleichgewicht beispielsweise durch Übernahme der vorhandnen Materialität zu stören. Zugleich soll sich die Hochschule mit Ihrem Haupteingang und einer einladenden Geste der Innenstadt im Süden zuwenden.
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Architektonisches Konzept
In der ersten Ausbaustufe ordnen sich drei „Häuser“ oder „Gebäudemodule“ gleicher Breite aber unterschiedlicher Länge um einen nach Osten zur Straße „An der Berufsschule“ geöffneten Hofraum als Zentrum des neuen Campus.
Das westliche Gebäudemodul entlang der Hans-Sachs-Straße weist die größte Länge und Höhe auf.
Dieser „Kopfbau“ adressiert und akzentuiert den Campus im Stadtraum.
In der zweiten Ausbaustufe wird ein viertes Modul entlang der östlichen Grundstücksseite platziert,
vis à vis der Wohnbebauung entlang der Straße „An der Berufsschule“, wodurch der Campus als stringente und geschlossene Figur im Stadtraum komplettiert und gestärkt wird. Die einzelnen Module werden über gebäudehohe verglaste Zwischenräume funktional miteinander verbunden, sodass mit der geplanten Erweiterung im Endausbau des Campus ein Ringschluss möglich wird.
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