Progetti
Copertine
Top Favorites
Nuovi
Concorsi
Albums
Dettagli
Newsletters
Frankfurt am Main, Germany

Museum Der Weltkulturen

Mgf-architekten_mwk_exterior-view_large

TEMPORA MUTANTUR NOS ET MUTANTUR IN ILLIS
Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in Ihnen. So auch der Park und seine Museen.
Vertraute Bilder werden verschwinden, neue werden entstehen. Wichtig bei der Planung für das neue Haus wird sein, diese vertrauten Bilder nicht zu vergessen, sondern sie aufzuspüren und – ohne dass deren Substanz verloren geht – in das neue Raumkonzept zu übertragen. Wäre dies nicht der Fall, würden wir Gewohnheiten oder Gewohntes zerstören. Dafür gilt es beim Entwurf das richtige Maß zu finden. Gelingt uns das, wird es möglich sein, ein lebendiges Miteinander zwischen Kunst und Betrachter, zwischen Park und Museum herzustellen.

Mgf-architekten_mwk_interior-view_large

STANDORT. Der Museumspark, das Wettbewerbsgebiet, befindet sich entlang dem am Main gelegenen Schaumainkai. Der Museumsmeile Frankfurts mit Blick auf die verdichtete städtische Skyline. Die Signifikanz des Parks liegt in seiner freiräumlichen Atmosphäre. Der Bezug zwischen Mensch und Natur. Der Park – ein Ort der Kommunikation, der Begegnung und der Bewegung – erlaubt das Verweilen im Schatten der Bäume, den Blick in die Landschaft. Der Park wird durch die Achse, in Nord-Süd wie Ost-West Richtung erschlossen. Er wird von städtischer Bebauung im westen und dem Museum für angewandte Kunst im Osten räumlich gefasst. In diesem städtischen Kontext soll das MWK seine bauliche Wiederbewertung erfahren.

Mgf-architekten_mwk_ground-floor_basement_large

MUSEUM CAMPUS. Ort des Dialoges. Die Entwurfsidee für das Gebäude und seine Außenanlage sind Wesentlicher Bestandteil des Vorgeschlagenen Konzepts. Der spezifische Charakter des Ortes besteht aus der Verflechtung zwischen landschaftlicher und städtischer Struktur. Das neue Haus, mit seinen historischen Artefakten, findet seine Setzung im Schoß des Museumsparks. Es entsteht ein hybrides Bauwerk, als Mischung zwischen architektonischen Baukörpern und landschafts architektonischer Verflechtung, der es ermöglicht intensive räumliche Wechselwirkungen zwischen Haus und bestehendem Park herzustellen. Der städtebauliche Impuls begründet sich daher gehend aus den bestehenden freiräumlichen Gegebenheiten. Diese sollen nicht nur erhalten, sondern in ihrer Qualität gewahrt und gesteigert werden. Das Museum Gliedert sich in eine flächige Ausstellungsebene welche durch 9 Raumkörbe mit der Parklandschaft verflochten wird. Sie erzeugen gemeinsam ein Ensemble für die neu geordneten Nutzungen der Einrichtung. Durch die städtebauliche Gliederung, der aufgelockerten Bebauung, entstehen differenzierte Außenräume und soll somit die solitäre Stellung der Villen verdeutlichen. Entlang der Nord-Süd Achse bilden die Boote den Auftakt des Hauses mit Bezug zum Park. Der Eingang befindet sich am Kreuzungspunkt der Achsen und verdeutlicht somit das Konzept des Museums Campus und schafft so die Verknüpfung über die Ost-West Achse zum Museum für angewandte Kunst. Das Kutscherhaus, wird mit Museumspädagogik und Cafe, in das Nutzungs- und Städtebaukonzept integriert. Objektanlieferung, Andienung sowie Parkplätze des Museums Campus befinden sich an der Metzlerstrasse.
Durch die Gliederung des neuen Hauses offenbart es dem Besucher seine wahre räumliche Größe und Vielfalt auf den zweiten Blick. Gemeint ist das aufbauen von Erwartungen und die Verwandlung eines vermeintlich bekannten Raumes. Man begegnet ihm auf einmal in einem ganz anderen Licht, mit ganz anderen Ausblicken und ganz anderen Atmosphären. Es geht um die überraschenden Momente in der Architektur und um das was sie leisten kann. Gemeint ist das Wechselspiel der Räume, in dem der Mensch einen Dialog zwischen seinem eigenen Wesen und den Erwartungen an das Haus und seiner Funktion eingeht. Es lebt nicht von seiner Attraktion sondern durch seine Reflexion. Es geht um die Bezeichnung eines Ortes. An diesem Ort und an dieser Stelle definiert und orientiert sich der Mensch.

Mgf-architekten_mwk_sections_large

INNERE ERSCHLIESSUNG. Die Absicht der gesamten inneren Grundrissorganisation garantiert kurze und barrierefreie Wege. Das Auditorium, die vierte Ausstellungsfläche, liegt im Zentrum und bindet innenräumlich an das Foyer an. Sie kann bei darf zu jeder der Ausstellungsbereiche geschaltet werden und bietet ausreichend Fläche für Artefakte mit besonderer Höhe. Dauer – und Sonderausstellung sowie Reservoir organisieren sich sternförmig um das Zentrum des Hauses. Dies soll die Wahrnehmung der einzelnen Inhaltlichen Bereiche verdeutlichen. Bei Bedarf lässt sich problemlos ein Rundgang über die drei Bereiche organisieren. Die eingestellten Raumkörbe sorgen für abwechslungsreiche Raumfolgen in den Bereichen und bilden Orte der Besinnung und Reflexion im Museum bei Wahrung der räumlichen Flexibilität. Sämtliche Funktionen werden ökonomisch und gleichzeitig flexibel angeordnet. Sackgassen im Erschließungssystem werden vermieden. Bewusst gesetzte punktuelle Raumbezüge auch bei der Gestaltung der Außenräume – und die sich daraus entwickelnde räumliche Vielfalt zwischen Innen und Außen lassen vielfältige Durch- und Einblicke entstehen – eine unabdingbare Vorrausetzung für ein offenes, kommunikatives Haus.

Mgf-architekten_mwk_situation_large

TRAGWERK I INNERE UND AÜßERE ANMUTUNG. Das entworfene Tragwerk soll die architektonische Absicht im Hinblick auf die Entwurfsgeometrie unterstreichen. Die Decke, als Stahlbeton-Gitterrost ausgebildet, ruht auf den Außenwänden und den Stahlfachwerkträgern im Bereich der „Raumkörbe“. Auf diese Weise erlaubt die Deckenkonstruktion Spannweiten bis zu 25 Metern und überspannt effizient und wirtschaftlich die weitläufig, stützenfreien Ausstellungsflächen. Die sich daraus ergebene Variabilität soll dem Wunsch – aus kuratorischer Sichteiner flexibel zu bespielenden Ausstellungsfläche im Hinblick auf Raumteilung und Medientechnik gerecht werden. Innerhalb dieser Deckenkonstruktion – die dienende Funktionen übernimmt – ist Raum für Lichtinstallation und Haustechnik vorgesehen. Im Bereich der ober – wie unterirdischen „Raumkörbe“ werden raumhohe Metallfachwerkträger vorgeschlagen. Sie definieren die mit Tageslicht belichteten Bereiche und unterstützen die Aussteifung der Konstruktion. Die Pavillons im Park sind als transparente Glaskörper gedacht. Die neuen Räume für das MWK sind in rohen Materialien gehalten und weisen einen einfachen, werkhallenartigen Charakter auf. Die Wände und Böden werden in schalungsrauem, weißem Beton ausgeführt, welcher eine natürliche Rauheit aufweist und dem Raum eine angenehme Herbe verleiht. Als leistungsfähige Tragschicht können alle raumbegrenzenden Oberflächen zur Befestigung von Objekten genutzt werden. Als Befestigungsmittel bieten sich unter anderem einfache Betonnägel oder Schlagdübel an. Die Spuren der Nutzung können problemlos gespachtelt werden und verschwinden in der rauen Oberfläche.

Mgf-architekten_mwk_facade-detail_large

LICHT. Aufgrund der UV-empfindlichen Artefakte wird dem Thema Licht besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Glasflächen im tagesbelichteten Bereich der Ausstellungen sowie des Foyers sind UV – absorbierend. In den Ausstellungsräumen sollen durch die Setzung der Raumkörbe graduelle belichtete Situationen wie weitestgehend kunstbelichtete Situationen erzeugt werden. Die Decken der Ausstellungsräume beinhalten Kunstlichtinstallationen. Sie sollen den Erhalt der empfindlichen Artefakte sicherstellen. Offen gefügte Glastafeln, raumseitig satiniert, werden von der Betondecke abgehängt und einzeln gehalten. Sie verteilen das Licht im Raum und sind in der Lage differenzierte atmosphärische Nuancen zu erzeugen. Absicht ist es räumliche Proportionen sowie Bewegungen im und mit dem Licht zu ermöglichen

HAUSTECHNIK. Bei der Planung der Haustechnischen Anlagen wird der Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“ zu Grunde gelegt. Ein sparsamer Energieeinsatz und eine hohe Energieeffizienz bei niedrigen Investitionskosten ist das Ziel. Sanitärtechnische Anlagen Schmutz- und Regenwasser werden im Gebäude getrennt bis an die Anschlusskanäle geführt. Es wird wirtschaftlich untersucht, ob das anfallende Regenwasser zur Außenbewässerung oder für WC-Spülung genutzt werden kann (Regenwassernutzung). Warmwasser wird nur dezentral, wo notwendig, vorgesehen. Die Nasszellen werden im Gebäude konzentriert, Ver- und Entsorgungsstränge werden möglichst gemeinsam verlegt. Heizungstechnische Anlagen Es gelten die Anforderungen der EnEV. Das Gebäude wird mit einer Bauteilaktivierung beheizt. Dadurch ergeben sich niedrige Systemtemperaturen, die eine Wärmepumpenanlage begünstigen. Die Wärmepumpenanlage wird über einen Flächenkollektor und Abwärmequellen aus dem Gebäude mit Wärme versorgt. Sie liefert die Grundlast für das Gebäude. Zusätzliche Heizungsquellen als Spitzenlastabdeckung vorgesehen. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für diese zusätzliche Wärmequelle erfolgt noch.

Raumlufttechnische Anlagen
Raumlufttechnische Anlagen werden nur dort eingebaut, wo Sie notwendig sind. Diese Anlagen erhalten dann hocheffiziente Wärmerückgewinnungsanlagen. Die Außenluft wird über einen Erdkanal angesaugt. Im Sommer wird die Außenluft durch den Erdkanal vorgekühlt und im Winter vorgewärmt. Zusätzlich wird die Zuluft gekühlt. Im Sommer wird über die Wärmepumpenanlage gekühlt. Zusätzlich wird zur Spitzenlastabdeckung eine Kompressionskältemaschine mit hohem Wirkungsgrad vorgesehen. Zur Vereinfachung der Gebäudebedienung wird eine Gebäudeleittechnik eingebaut.

11

Europaconcorsi cura il servizio di informazione sui bandi di progettazione e la realizzazione del servizio albo-on-line delle seguenti associazioni professionali:

Ordine Architetti: Agrigento, Alessandria, Ancona, Aosta, Arezzo, Ascoli Piceno, Asti, Avellino, Bari, Belluno, Benevento, Bergamo, Biella, Bologna, Bolzano, Brescia, Brindisi, Caserta, Catania, Catanzaro, Como, Cremona, Cuneo, Fermo, Ferrara, Foggia, Forlì - Cesena, Genova, Gorizia, Grosseto, Imperia, La Spezia, Lecce, Lecco, Livorno, Lodi, Macerata, Mantova, Massa Carrara, Matera, Messina, Milano, Monza, Napoli, Novara, Nuoro, Oristano, Palermo, Pavia, Perugia, Pescara, Piacenza, Pisa, Pistoia, Pordenone, Potenza, Ragusa, Reggio Calabria, Reggio Emilia, Rimini, Salerno, Sassari, Siena, Siracusa, Sondrio, Taranto, Teramo, Terni, Torino, Trapani, Trento, Treviso, Trieste, Udine, Varese, Venezia, Vercelli, Verona, Vibo Valentia, Vicenza

Ordine Ingegneri: Ascoli Piceno, Bari, Cagliari, Foggia, L'Aquila, Lecce, Lecco, Messina, Monza, Padova, Palermo, Pavia, Perugia, Potenza, Prato, Reggio Calabria, Rimini, Salerno, Sassari, Teramo, Torino, Trento, Treviso, Varese, Vercelli, Roma

Collegio Ingegneri della Toscana, Collegio dei Periti Industriali di Grosseto, Federazione agronomi e forestali della Lombardia, Dipartimento S.S.A.R. Università "G. D'Annunzio", Collegio Geometri Reggio Calabria, Consiglio Nazionale dei Geologi, InArSind Sindacato Nazionale Ingegneri e Architetti, Ordine Ingegneri e Architetti di San Marino, Collegio dei Periti Industriali di Siena, Associazione Laureati Iuav