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Pforzheim, Germany

HFG Pforzheim

Extension of University of Applied Sciences

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Die Fakultät für Gestaltung war. Mit dem Erweiterungsbau kann die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim einen Teil der bisher in einer Anmietung untergebrachten Fachbereiche in dem Gebäude Holzgartenstraße 36 unterbringen.

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Dreiflügelanlage, mit fehlendem Abschluss. Der Bestandsbau aus dem Jahre 1911 mit Jugendstilelementen an der Holzgartenstrasse, zentral gelegen in Pforzheim. Das denkmalgeschützte Gebäude ist seit jeher als Schule für Gestaltung genutzt worden. Der Bau weist eine detaillierte und geschmückte Fassade aus Naturstein und Putzflächen auf. Die Fensterflächen der Ateliers orientieren sich nach hauptsächlich nach Norden und sind als zweischalige filigrane und feingliedrige Stahlkonstruktion ausgeführt. Diesem Ensemble wird mit der Erweiterung der u- förmigen Anlage der räumliche und bauliche Abschluss vervollständigt. Die Silhouette der Hochschule für Gestaltung erhält durch den Hochpunkt des Ergänzungsbaus an der südwestlichen Ecke einen markanten Gegenpol zum Eingangsportals. Der Bestand wird mit einem klaren, orthogonalem Baukörper ergänzt. Der klar geometrische Baukörper fügt sich mit seiner gestalterischen Zurückhaltung harmonisch in diesen Rahmen. Dadurch umschließt die Blockrandbebauung den attraktiven nach Süden orientierten Hof. Diese Freifläche nutzt die hier angeordnete Cafeteria und ist zugleich die Aufenthaltsfläche für die Studierenden.

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Der aufragende sechsgeschossige Erweiterungsbaukörper wird durch ein zurückgesetztes Treppenhaus mit dem Bestand verknüpft. Die direkte Anbindung an die bestehenden Flure des Altbaus erfolgt über das zwischengeschaltete Fluchttreppenhaus. Der u-förmige Grundriss bezieht sich direkt auf die Grundrissanlage des Gesamtensembles und stärkt die Beziehung zum Innenhof; eine Modifikation der Bestands. Neben dem Hörsaal im Erdgeschoss stehen der Fakultät fünf großflächige Seminar- und Arbeitsräume für flexible Nutzungen zur Verfügung. Das oberste Geschoss wird durch eine Galerie in einen zusammenhängenden Raum erweitert.

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Konstruktion, Gestaltung. Massive Stahlbetonwände- und decken bilden stützenfreie, ca. 145 qm große Räume. Die Fassade zum begrünten Innenhof ist vollständig verglast. Die Außenseiten des Gebäudes sind überwiegend geschlossen und mit einer Natursteinverkleidung versehen. Die zurückhaltende Gestaltung ist klar und präzise umrissen, Materialien sind innen und außen auf ein Minimum reduziert. Straßenfassade: Die Straßenfassade ist als kleinteilige Lochfassade mit Kastenfenstern ausgeführt. Innen sind je Geschoss zwei Fensterreihen angeordnet. Die manuell öffenbaren Aluminiumfenster dienen der natürlichen Lüftung. Außen sind mittig drehbare und arretierbare Einscheibenverglasungen mit filigranen Stahlrahmen eingebaut. Die Gliederung des Fensterrasters bezieht sich auf die Fensterteilung des Bestands. Im Sockelbereich und in dem obersten Geschoss sind keine Fenster angeordnet, um einen ruhigen vertikalen Abschluss der Fassadenflächen zu erreichen. Die Belichtung der Verbindungstreppe des Galeriegeschosses erfolgt durch Oberlichter.

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Hoffassade: Die nach Westen orientierte, voll verglaste Hoffassade ist mit einem vorgestellten Balkon als zweite Schicht ausgeführt. Dieses Schaufenster zum Hof betont die Beziehung der Seminarräume nach aussen. Als feiner Screen ist ein Metallgewebe vorgehängt. Die Ebenen der Balkonkonstruktion variieren die Zahl der Geschossdecken. Um die Belichtung des Erdgeschossraums zu verbessern ist an der Decke keine Balkonebene vorgesehen. Es zeigt sich ein Spiel der Ebenen. Im Gegensatz zu der rückwärtigen Lochfassade ist hier eine Pfosten-Riegelfassade in einer Mischkonstruktion aus Aluminium- und Stahlelementen mit einer lichten Raumhöhe von ca.4,30 m ausgeführt. Je zwei symmetrisch angeordnete Fenstertüren dienen der Lüftung und der Erschließung der Balkonzone. Im obersten Geschoss ist aufgrund des sommerlichen Wärmeschutzes ein Isolierglas mit im Zwischenraum angeordneten Lamellen eingebaut. In den übrigen Räumen ist ein innen liegender Sonnen- und Blendschutz ausreichend. Dieser dient auch der Verdunkelung für Multimediaanwendungen.

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Organisation, Ausstattung. Der Hörsaal im Erdgeschoss ist unmittelbar dem Hofeingang zugeordnet. Die Seminar- und Arbeitsräume liegen an den Fluren des Altbaues. Die klare Gebäudestruktur ermöglicht eine einfache Installationsführung und einen wirtschaftlichen Gebäudebetrieb. Hörsaal und Seminarräume sind mit modernster Medientechnik ausgestattet.

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