© Edward Beierle . Published on May 03, 2011.
1. Es bleibt fast alles wie es ist
2. Neue Räume im Bestand
3. Offen für das Alte – Wandausschnitte
In den letzten dreißig Jahren wurden im Bayerischen Wald die meisten alten Bauernhäuser zerstört, aus Ignoranz und mangelnder Wertschätzung gegenüber dem „oidn Glump“, vielleicht aber auch um die Zeitzeugen einer gar nicht so guten alten, eher armen Zeit zu tilgen.
Der Verlust der architektonischen Tradition dieser Region war die Folge – Platz für das Alte findet sich beinahe nur noch in Bauernhaus-Museumsdörfern.
Daher sieht das architektonische Konzept vor, den Bestand – wie ruinös auch immer er sein mag – zu wahren und in die Struktur des alten Bauernhauses „Cilli“ nicht einzugreifen.
© Edward Beierle . Published on May 03, 2011.
Die Räume des Altbaus bleiben wie sie sind, es wird kaum Bestehendes entfernt, das gilt für die Fenster, den alten Putz, die Bodenfliesen und andere alte Einbauten. Wurde doch etwas aus dem Bestand entfernt, wurden aus diesem Material Möbel hergestellt: Recycling.
© Edward Beierle . Published on May 03, 2011.
In einige wenige zentrale Räume, wie z.B. die alte Stuben des alten Bauernhauses hinein wurden Betonkuben platziert, in denen das neue Leben stattfindet.
© Edward Beierle . Published on May 03, 2011.
Diese Kuben wurden aus wärmedämmendem weißem Sichtbeton geschalt. Der Zuschlag aus Blähglas ist gleichzeitig eine Anspielung auf eine im Bayer-wald anzutreffende geologische Formation, die als „Quarzkeil“ die Landschaft unterirdisch durchzieht.
© Edward Beierle . Published on May 03, 2011.
Das Neue rahmt bildgleich das Alte ein, stützt und schützt es, das Alte nimmt das Neue auf.
© Edward Beierle . Published on May 03, 2011.
© Peter Haimerl Architektur . Published on May 03, 2011.
© Peter Haimerl Architektur . Published on May 03, 2011.
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