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Mannheim, Germany

Kunsthalle. Mannheim

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Konzept ist die Transformation von Bestand und Neubau in eine ganzheitliche Architektur. Wesenhaft für den Entwurf ist es, die angelegte Ambivalenz des vom urbanen Raum abgewandten Billingbaus in einer signifikanten Architektur zum Friedrichsplatz aufzulösen. Dies spiegelt sich in der baulichen Figur, die über das Museumsforum hinweg die Präsenz der Kuppel des rückwärtigen Altbaus zum Friedrichsplatz vergegenwärtigt und in der Lage der neuen Eingangshalle und dem spolienartig freigestellten Athenebau ihre bauliche Entsprechung findet.

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Analog zur baulichen Form werden Gliederung und Geschossigkeit vom Altbau abgeleitet, der Bestandssockel wird zur Basis des Entwurfs. Die Lesbarkeit dualer Fassaden, zur Stadt rhythmisiert schwingend über massivem Unterbau und sich umkehrend mit Kolonnaden zum Forum öffnend, verbindet: Museum als Tempel der Kunst und als dynamischer Ort gesellschaftlicher Entwicklung.

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Architektur und Stadt stehen in dialektischer Beziehung. Das Museum im vis á vis zum Rosengarten fügt sich als neue räumliche Sequenz in den Rahmen des großstädtischen Friedrichsplatzes als „Wohnzimmer Mannheims“. Das Museumsplateau antwortet dem abgesenkten Schmuckplatz; Orte der Wirklichkeit, entrückt und umso stärker mit der Welt verbunden.

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