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Frankfurt am Main, Germany

Wettbewerb Johann Wolfgang Goethe Universität, Neubau Der 2. Erweiterungsstufe,

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Image: Auer+Weber+Assoziierte © All rights reserved.

Erläuterungen

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Städtebau

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Image: Auer+Weber+Assoziierte © All rights reserved.

Die Neubauten des Präsidiums und des Fachcluster – Gebäudes bilden auf dem vorgegebenen Baufeld östlich des Campus Platzes einen weiteren wichtigen Baustein zur Entwicklung des Campus Westend nach den Leitlinien des Rahmenplanes.

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Zur Hansaallee bildet das Fachcluster – Gebäude eine klare städtebauliche Kante, die den Campus der Universität nach außen repräsentiert. Im Westen fassen die beiden Gebäude den Campus räumlich, indem sie die Ecken des Baufeldes belegen.

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Image: Auer+Weber+Assoziierte © All rights reserved.

Zwischen den beiden Gebäuden entsteht ein neuer Platz, der das Thema der Freiflächenabfolge vom Grüneburgpark über den Terrassengarten, die beiden Parkbänder in Nord – Süd Richtung und den Campus Platz fortführt und sich mit diesem verknüpft.

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Image: Auer+Weber+Assoziierte © All rights reserved.

Das Präsidiumsgebäude besetzt – entsprechend seiner hervorgehobenen Bedeutung – als kubischer Solitärbau die Südwest Ecke des Baufeldes, nimmt damit Bezug zum Poelzig Bau auf und bildet zusammen mit dem ebenfalls solitärhaften Max – Planck – Institut für europäische Rechtsgeschichte und dem raumbildenden Fachcluster – Gebäude ein Ensemble von Baukörpern, die sich über ihre klar definierten Freiflächen mit dem Umfeld verzahnen.

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Äußere und innere Organisation

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Image: Auer+Weber+Assoziierte © All rights reserved.

Der Haupteingang des Präsidiums erfolgt über einen großzügigen Gebäudeunterschnitt, der das zweigeschossige Foyer des Atriumbaues zum Campus hin öffnet. Im Erdgeschoss befinden sich die Sitzungsbereiche und die zentralen Dienste sowie das Druckzentrum. Zwei diagonal gegenüberliegende Erschließungskerne strukturieren die Geschossebenen in jeweils vier Grundmodule pro Ebene. Das Rechenzentrum befindet sich im ersten Obergeschoss, die präsidiale Verwaltung im obersten Geschoss.

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Image: Auer+Weber+Assoziierte © All rights reserved.

Das Fachcluster – Gebäude wird über den Vorplatz zentral erschlossen. Eine in Nord – Süd Richtung verlaufende Querspange im Erdgeschoss bildet das Rückgrat eines inneren Wegenetzes, das alle fünf Vertikalerschließungen des Gebäudes zusammenbindet.

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Image: Auer+Weber+Assoziierte © All rights reserved.

Der zweigeschossige gemeinsame Veranstaltungsbereich ist direkt am Haupteingang gelegen, es grenzen daran an die Cafeteria mit Ausrichtung auf den Vorplatz und das Studien Service Center. Die Bereichsbibliothek mit ihrem Eingang an zentraler Stelle im Gebäude ist über zwei Ebenen organisiert.

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Image: Auer+Weber+Assoziierte © All rights reserved.

Die Institute Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften, Psychologie und Humangeographie werden jeweils über einen der Kerne erschlossen, wie auch die übergeordneten Einrichtungen, die sich zum Campus orientieren.

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Pro Kern werden zwei Grundeinheiten in jedem Geschoss paarweise erschlossen, ein gemeinsamer Vorbereich mit Außenbezug bietet Kommunikationsfläche, eine Übergangszone vor den Instituten und die Möglichkeit zur separaten Erschließung eventueller Seminarräume.

Die Tiefgarage über zwei Ebenen mit 616 Stellplätzen besitzt jeweils einen zentralen Zugang zu den Foyers. Die Technikzentralen befinden sich an den Erschließungspunkten der Strasse im Norden und Westen der Untergeschosse.

Architektur und Erscheinungsbild

Die Neubauten des Präsidiums und Fachcluster – Gebäudes stellen sich in Reverenz an die Poelzig Bauten in ihrem Erscheinungsbild, ihrer Grundgliederung und ihrer Materialität als klare Baukörper mit eigenständigem Charakter dar.

Eine durchgängige Travertin – Grid Fassade bei beiden Gebäuden verstärkt den Ensemble Gedanken der Anlage.

Die Architekturhaltung nimmt Bezüge zur reduzierten Formensprache der klassischen Moderne auf. Die strenge und rationale Konstruktion steht für den zeitlosen und noblen Charakter der Gebäude, die den repräsentativen Charakter der Universität zum Ausdruck bringen.

Konstruktion und Materialien

Die Wahl der Konstruktion und Materialien erfolgt unter der Prämisse einer kostengünstigen Erstellung und einem auf Dauer angelegten, wartungsarmen Unterhalt des Gebäudes, dessen Anspruch auch in der Materialwahl zum Ausdruck kommt.

Rohbau: StB-Skelett 7,5 m x 7,5m bzw. 7,5 m x 8,75 m

Außenstützen tragend, TG in WU - Beton
StB-Flachdecken mit Bauteiltemperierung

Dachflächen: extensive Begrünung, Gehwegplatten

Fassade: Travertinbekleidung im Achsraster 1,25 m

Leichtmetall-Fassadenelemente, 3-fach Isolierverglasung,
Drehflügel geschoßhoch, Fensterlüftung

Sonnenschutz: LM – Jalousette, außen liegend, mit Tageslichtlenkung

Blendschutz Screen, innen

Fußboden: EG und Treppenhäuser Naturstein, Büros Linoleum / Teppichboden

Decken: Untersicht gespachtelt und gestrichen (Speichermasse)

Randstreifenelemente mit Akustikabsorbern,

Hohlraumboden mit Doppelbodenstreifen

unterstützende Lüftung der Mittelzone über Deckenschild möglich

Innenwände: Systemtrennwände, z. T. GK Ständerwände

Energie und Klimakonzept

Ausgehend vorn einem optimalen winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz mit einem gesamtheitlichen Raumklima- und Tageslicht-/Kunstlichtkonzept wird unter optimiertem Einsatz von Umweltenergie ein niedriger Primärenergiebedarf für Heizen, Kühlen, Lüften und Beleuchten erreich. (siehe auch Detailschnitt)

Freianlagen

Das stark auf den Campus Platz ausgerichtete Gesamt – Freianlagenkonzept wird unterstützt. Die Querlinien des Campus Platzes werden als dünne Laufadern zum neuen Baufeld herübergezogen und stellen damit eine eindeutige Verknüpfung zwischen neuem Platz, den neuen Gebäude und der Mitte des Campus Westend her.

Wewerg

Europaconcorsi cura il servizio di informazione sui bandi di progettazione e la realizzazione del servizio albo-on-line delle seguenti associazioni professionali:

Ordine Architetti: Agrigento, Alessandria, Ancona, Aosta, Arezzo, Ascoli Piceno, Asti, Avellino, Bari, Belluno, Benevento, Bergamo, Biella, Bologna, Bolzano, Brescia, Brindisi, Caserta, Catania, Catanzaro, Como, Cremona, Cuneo, Fermo, Ferrara, Foggia, Forlì - Cesena, Genova, Gorizia, Grosseto, Imperia, La Spezia, Lecce, Lecco, Livorno, Lodi, Macerata, Mantova, Massa Carrara, Matera, Messina, Milano, Monza, Napoli, Novara, Nuoro, Oristano, Palermo, Pavia, Perugia, Pescara, Piacenza, Pisa, Pistoia, Pordenone, Potenza, Ragusa, Reggio Calabria, Reggio Emilia, Rimini, Salerno, Sassari, Siena, Siracusa, Sondrio, Taranto, Teramo, Terni, Torino, Trapani, Trento, Treviso, Trieste, Udine, Varese, Venezia, Vercelli, Verona, Vibo Valentia, Vicenza

Ordine Ingegneri: Ascoli Piceno, Bari, Cagliari, Foggia, L'Aquila, Lecce, Lecco, Messina, Monza, Padova, Palermo, Pavia, Perugia, Potenza, Prato, Reggio Calabria, Rimini, Salerno, Sassari, Teramo, Torino, Trento, Treviso, Varese, Vercelli, Roma

Collegio Ingegneri della Toscana, Collegio dei Periti Industriali di Grosseto, Federazione agronomi e forestali della Lombardia, Dipartimento S.S.A.R. Università "G. D'Annunzio", Collegio Geometri Reggio Calabria, Consiglio Nazionale dei Geologi, InArSind Sindacato Nazionale Ingegneri e Architetti, Ordine Ingegneri e Architetti di San Marino, Collegio dei Periti Industriali di Siena, Associazione Laureati Iuav