© flatz architects . Pubblicata il 03 Luglio 2008.
Bei diesem Entwurf geht es vor allem um die Fähigkeit, abweichende Wünsche und komplexe, divergierende Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Das stattliche Auftreten der Bibliothek im Stadtraum als architektonisches Geschenk an die Stadt Wien ist ebenso erwünscht wie die sanfte Nutzung und der Erhalt des Grünraumgedankens für den Prater. Der Entwurf soll auf die komplexen Anforderungen eine einfache, aber zeitlose Antwort finden. Die zentrale Bibliothek ist der Ausgangspunkt der Konzeption. Die räumliche Nähe – die Stadt der kurzen Wege, - kann im Endeffekt als effizientestes System durch nichts ersetzt werden. Das konzentrierte Volumen der Bibliothek wird stadträumlich relativiert durch den Grünen Teppich.
© flatz architects . Pubblicata il 03 Luglio 2008.
Städtebaulich werden nun folgende Ansätze verfolgt: 1. „DER GRÜNE TEPPICH“ – die Hörsäle, Seminarräume und Studienzonen mit ihren Grasdächern verweben den Grünraum des Praters mit den restlichen Gebäudestrukturen. 2. Die Departmentgebäude folgen einem freien Verlauf in der Länge des Grundstücks und werden mit dem Grünen Teppich organisatorisch und räumlich vernetzt. 3. „Die Bibliothek“ – the Library & Learning Center stellt sich in seiner baukünstlerischen Ausformung als sichtbares Zeichen dar.
© flatz architects . Pubblicata il 03 Luglio 2008.
2_ Die Organisationsstruktur der Universität
© flatz architects . Pubblicata il 03 Luglio 2008.
Die Eingangsplattform der Bibliothek ist ein offenes 24 H / Tag belebtes Geschoß. Hier kreuzen sich alle Wege, von hier ist kein Raum der Universität weiter als 4 Minuten entfernt.
© flatz architects . Pubblicata il 03 Luglio 2008.
Die 3 Bewegungsebenen:
© flatz architects . Pubblicata il 03 Luglio 2008.
1_ der Terminal- die klimatisierte Direktanbindung 2_ das Erdgeschoß- die Fahrrad Ebene mit Gassen und Plätzen 3_ der grüne Teppich- das Grasdach zum spazieren und ausspannen
Eine Entzerrung von Verkehrsströmen bietet den größten Komfort, der Nutzer sucht sich den passenden Weg.
Von Außen wird der Besucherstrom mittels „Terminals“ auf eine Bibliotheksplattform im Inneren des Gebäudes geführt, um die Bibliothek von einem zentralen Punkt aus zu erschließen. Alle für die Studenten wichtigen Funktionen hängen an diesem Weg. Von der Bibliotheksplattform verschafft man sich einen Überblick über das Universitätsfeld. Der Neuankömmling versteht die klare Gliederung der Gebäude von Innen heraus. Die höher gelegene Plattform ist ein räumlich spannender Ort; er ist Forum und Treffpunkt.
3_Der Campus
der grüne Teppich
Der campusähnliche Freiraum manifestiert sich in dieser Konzeption nicht nur als grüne Freifläche, sondern wird ins Innere der Gebäudestrukturen geführt. Es entstehen räumlich interessante Zwischenräume und tatsächlich ruhige Bereiche. Im Inneren des Campus finden sich kleine Plätze und Gassen zwischen gläsernen Hallen, die durch die grüne Decke ausreichend vor solarer Überhitzung geschützt sind. Der Grünraum des Praters kann sich ausbreiten. Der Naturraum wird als entscheidendes architektonisches Element eingesetzt, um das Mikro-Klima zu verbessern.
4_ Die Bibliothek: Libary and Learning Centre
Ein zeitloser architektonischer Körper in schwarzem Glas mit einem räumlich komplexen Innenleben. Eine durchgehende Rampe führt an der Schwerlinie durch das ganze Gebäude, entlang dieses Weges findet man alle Bücher aber auch sonstige Einrichtungen. Auf den Arbeitsplattformen werden immer wieder neue Arbeitsumgebungen eingerichtet.
„Die Bibliothek“ – the Library & Learning Centre Baukunst, Funktion: Die Bibliothek – Library & Learning Center – als komplexer Block des Wissens und des Lernens soll von Außen wie in sich (von Innen) räumlich begreifbar, erlebbar sein. Die Verdichtung von Information und Wissen soll sich nicht auf einzelne Zonen beschränken, sondern vielmehr wechselseitig auf das ganze Volumen der Bibliothek verteilen. Zusammenhängende kleinere Arbeitsgruppen sollen in vielfältiger Form gebildet werden können, um ein ideales Lernklima zu ermöglichen. Diese abwechslungsreiche Verteilung soll durch Arbeitsplattformen erreicht werden, die wie Inseln im Raum schweben. Geringe Geschosshöhen können dadurch erzielt werden, dass man vom „Übereinanderstapeln“ bzw. „Nebeneinanderschlichten“ abweicht und durchgehende Lufträume erzeugt. Einerseits sollen wechselseitig offene Räume Kommunikation und Wissensaustausch ermöglichen, andererseits geschlossene Räume Konzentration und Ruhezonen bieten. Die Bibliothek als Speicher des Wissens und Ort des Lernens soll sich auch als Bewegungs- und Wahrnehmungsraum verstehen. Das Durchmischen der Raumfunktionen fördert das „Zusammensehen“ der Wissensgebiete, Kommunikation und Selektion des Wissens wollen die wesentlichen Bestandteile des neuen Lernens sein.
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