- Progetto pubblicato da Europaconcorsi il 09 Ottobre 2008. Copertina © Orso.Pitro
Hauptsitz Südtiroler Volksbank
städtebau
Die vorgeschlagene Kubatur setzt sich aus vier verschieden langen Riegeln zusammen, die parallel zur Schlachthofstrasse verlaufen und somit die Orientierung der benachbarten Gebäude auf dieser Grundstückseite übernehmen. Diese Gebäudeausrichtung wird entlang des gesamten Grundstückes beibehalten. Die einzelnen Baukörper werden über zwischenliegende Infrastruktur-Elemente verbunden, die auch die vertikale Erschließung übernehmen. Durch die Querstellung der Riegel auf dem länglichen Grundstück wird eine durchlässige Struktur erzeugt, die Durch- und Ausblicke ermöglicht. Im Erdgeschoss weicht die Aussenkante von der Gebäudeflucht zurück und bildet so einen großzügigen öffentlichen Platzes entlang der Schlachthofstrasse aus. In der ebenerdigen Sockelzone sind sämtliche öffentliche Funktionen, wie Bankfiliale, Empfang Bürogebäude, Betriebsflächen und Kindertagesstätte angeordnet.
VERTIKALE ERSCHLIESSUNG
Die zwischen den Riegeln liegenden Elemente übernehmen sowohl die horizontale Verbindung der einzelnen Bauteile als auch die vertikale Verbindung der Geschosse. Hier befinden sich auch sämtliche gemeinschaftlich genutzte Bereiche, die in ihrer Lage fixiert sind: (Archiv, Lager, Sanitär, Aufenthaltsbereiche, Teeküche, Sitzungszimmer)
ORIENTIERUNG DER BÜROS
Durch die Orientierung der Baukörper wird die belichtete Grundrissfläche maximiert; die Arbeitplätze sind hauptsächlich auf begrünte Innenhöfe hin orientiert.
AUSSENANLAGEN
Sämtliche freibleibende Flächen werden durch Blumen- und Pflanzenbänder strukturiert. Zusammen mit den Baumpflanzungen ergeben sich je nach Jahrezeiten differenzierte Ausblicke für die Mitarbeiter.
ZONIERUNG
Die vorgeschlagene Kubatur setzt sich aus vier zweiseitig orientierten Riegeln und dazwischenliegenden Infrastruktur-Elementen zusammen. In den Infrastruktur-Elementen sind sämtliche gemeinschaftlich genutzten Bereiche, die in ihrer Lage fixiert sind (Archiv, Lager, Sanitär, Aufenthaltsbereiche, Teeküche, Sitzungszimmer) sowie die vertikale Erschließung angeordnet. Diese Bereiche sind großzügig belichtet, und bieten Ausblicke aus den Innenhöfen heraus. Gegenüber der Treppenhäuser liegen jeweils Aufenthalts- oder Sitzungsbereiche, die sich in Form von Terrassen zum Außenbereich öffnen. Die Sitzungsbereiche, können wenn nicht genutzt zusätzlich zum Gang hin geöffnet und als weiterer Aufenthalts/Kommunikationsbereich genutzt werden. Innerhalb der Riegel entstehen in ihrer Größe überschaubare Einheiten, die als Arbeitsbereiche genutzt werden. Durch das Freispielen dieser Bereiche von in ihrer Lage fixierten Elementen, die gewählte Tiefe der Baukörper und die beidseitige Orientierung können diese je nach Bedarf unterschiedlich organisiert werden.
ARBEITSBEREICHE
Die vorgeschlagene Anordnung innerhalb der einzelnen Riegel sieht eine breite Mittelzone vor, die zusätzlich zur Erschließung Servicezonen, flexiblen Stauraum, Möglichkeiten zur internen Kommunikation, und Rückzugsbereiche aufnimmt. Bei der gewünschten Aufteilung, die eine große Anzahl an Büros mit vier Arbeitsplätzen beinhaltet, werden so genügend Zonen geschaffen, die eine Rückzug oder interne Kommunikation ermöglichen ohne die Konzentration innerhalb der Büroräume zu stören. Außerdem nehmen diese Bereiche die Servicezonen auf und bieten zusätzlichen Platz für die flexible Anordnung von Aufbewahrungselementen.
Die Arbeitsplätze sind vorwiegend entlang der Fassaden angeordnet. Durch die Orientierung der Baukörper sind die Arbeitplätze hauptsächlich auf begrünte Innenhöfe hin orientiert, die durch ihre seitliche Öffnung zwar Belichtung und weitere Ausblicke bieten, durch ihre teilweise Geschlossenheit aber konzentriertes Arbeiten in angenehmer Atmosphäre ermöglichen.
ARBEIT: Zusätzlich zu den klassischen Arbeitsplätzen sollten ausreichend formelle Sitzungsräume vorhanden sein. Durch überlegte Anordnung können diese jedoch in bei Nichtbelegung als Aufenthaltsbereich sowie für interne Kommunikation genutzt werden. Vor allem bei der Organisation der Arbeitbereiche als offenes System bzw. bei der Verwendung mehrer Einheiten größerer Büroräume sollten zusätzlich Rückzugsräume für konzentrierte Tätigkeiten angeordnet werden.
INFRASTRUKTUR: Abgesehen von den geforderten brandgeschützten Archiven und Lagerräumen bieten die erweiterte Gangzonen Platz für flexible Anordnung von zusätzlichen Aufbewahrungselementen, welche zusätzlich als Aufenthaltsmöblierung dienen können. Auch Servicezonen können so ausgebildet werden, dass sie in allgemeinen Bereichen Platz finden.
AUFENTHALT: Die Gruppe der Aufenthaltsbereiche wird in zwei Gruppen unterteilt. - „offizielle“ Aufenthaltsbereiche mit Teeküche und Loungebereich Es wurde darauf geachtet, daß diese in großzügig belichteten und belüfteten Bereichen mit weiten Ausblicken angeordnet wurden. - informelle Aufenthaltsbereiche in den erweiterten Gangzonen
Progettazione
- Orso.Pitro, Capogruppo
- Ulrike Pitro, Progettista
- Franziska Orso, Progettista

