- Progetto pubblicato da Europaconcorsi il 20 Novembre 2008. Copertina © Gerber Architekten
Neubau Physik der Universität Rostock
Funktional gliedert sich das Gebäude in zwei Laborgeschosse („Souterrain“ und „Hochparterre“) die eine Erschütterungsfreiheit garantieren und zwei darüber liegende Bürogeschosse. Eine Magistrale die sich zum inneren grünen Hof und zum öffentlichen Grün öffnet, durchzieht beide Neubauten, das Institut und das Hörsaalgebäude. Hier sind auch die vertikalen Verbindungen der Geschosse in beiden Gebäuden angelegt. Zweigeschossige, gegeneinander versetzte Terrasseneinschnitte in den oberen Bürogeschossen gliedern das Institutsgebäude zum begrünten zentralen Gartenhof so, dass dieser trotz der kompakten Gebäudeform viel Licht in die Mitte des Gebäudes führt.
Die bauliche Brückenverbindung im ersten Obergeschoss der beiden Neubauten formuliert vom Campusweg aus jeweils unterschnitten die Eingänge zum Forschungsgebäude sowie zum Gebäude der Lehre. So werden die getrennten Gebäude mit getrennten Eingängen doch in ihrer Gesamterscheinung und ihrer Eingangssituation zu einer Einheit, die so auch in der inneren Funktion erlebbar wird und sich mit selbstverständlicher Orientierung auch einfach begreifbar machen kann.
Die kompakten Baukörper sind durch präzise ausformulierte und gesetzte Bandfenster und teilweise geschosshoch verglaste Fensterflächen gekennzeichnet, die der ruhigen Sprache der beiden Gebäude entsprechen sollen. Als Fassadenmaterial wird ein rötlicher, langformatiger Klinker gewählt, der beide Gebäude als eine Einheit lesbar machen soll und sich an die Materialwahl der auf dem Campus bereits realisierten Bauten anlehnt.
Credits:
Design: Gerber Architekten
Specialist Engineers: Happold Ingenieurbüro GmbH; Dr. Heinekamp
Model: wup Modellbau Wiens + Partner GmbH
Progettazione
- Gerber Architekten, Progettista

