© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
ENTWURFSKONZEPT
„Das Humboldtforum muss ein lebendiges Museum werden und die zeitgenössische Kuppel als leuchtender Baldachin trägt diese
Idee sichtbar nach aussen. Als Entrée und Schaufenster des Humboldtforums wird der Eosanderhof unter dem Baldachin zu einem
öffentlichen Platz in der Mitte Berlins.“ Kuehn Malvezzi
© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
AGORA
Leitidee des Entwurfes ist ein erweiterter Begriff der Agora als eine Raumfolge, die Außen- und Innenräume integriert und das
Humboldt-Forum mit der Stadt verbindet. Ein Podium stellt dabei den feinmaßstäblichen Zusammenhang zwischen dem großen
Baukörper und seiner Umgebung her: Es öffnet sich zum Lustgarten, zum künftigen Freiheits- und Einheitsdenkmal und zum
Schlossplatz und führt von allen Seiten in den neuen Eosanderhof, der von einem Baldachin mit seitlichem Lichteinfall überkuppelt
einen zur Stadt geöffneten Versammlungsraum bildet. Der Eosanderhof ist als öffentlicher Empfangsraum und Schaufenster des
Museums konzipiert. Er erlaubt direkte Einblicke in die aktuelle Sonderausstellung und ist Entrée für das zentrale Atrium mit dem
Zugang zu allen Ausstellungen und Bibliotheken.
© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
Im Westen ist die historische Fassade vom Baukörper abgelöst und umgreift den neuen Eosanderhof. Sie wird dadurch als Artefakt objekthaft lesbar gemacht und als Exponat im urbanen Maßstab in den musealen Kontext aufgenommen. Die historische Fassade soll auf diese Weise von ihrer historisierenden Konnotation gelöst werden um ihn als zeitgenössischen Stadtbaustein wahrnehmbar zu machen. Auf der Ostseite öffnet sich das Humboldt-Forum mit einer Arkade zur Spree. In der Achse des Großen Treppenhauses verbindet eine Passage den Schlüterhof und seine Cafés mit der Uferarkade.
© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
PARCOURS
In der Mitte des Humboldt-Forums befinden sich mit den Bibliotheken und Forschungseinrichtungen die Orte des Wissens. Sie
werden ringförmig von den Sammlungen umgeben. Die Nahtstellen von Wissenschaft und Sammlung sind räumlich transparent
gestaltet und verleihen damit der Grundidee des Humboldt-Forums Ausdruck.
Vom Erdgeschoss des Atriums gehen alle Wegeführungen aus. Eine zentrale Rolltreppe führt die Besucher in die Sammlungen der
Asiatischen und Ostasiatischen Kunst im ersten und zweiten Geschoss sowie in das Ethnologische Museum im zweiten und dritten
Geschoss.
Die ideelle Weltreise durch die Sammlungen beginnt mit den Humboldtschen und Leibnizschen Kunstkammern an deren
historischem Ort im obersten Geschoss und setzt sich auf dem Weg nach unten in allen Ebenen fort. Unabhängig davon kann jeder
Sammlungsbereich durch einen eigenen Parcours direkt von der Agora aus erlebt werden.
Die Sonderausstellungsbereiche liegen übereinander am Eosanderhof, während sich die Arbeitsräume des Forschungsbereichs zum
Schlüterhof öffnen. Drei große Fenster im Sammlungsbereich und ein hoher Panoramaweg am Eosanderhof geben den Blick frei auf
den Stadtraum zwischen Lustgarten und Schlossplatz.
© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
BAUPHASEN HISTORISCHE FASSADENGESTALTUNG
Die Rekonstruktion des historischen Stadtraums zwischen Zeughaus, Altem Museum, Neuer Kommandatur, Dom und Stadtschloss
erfolgt durch die Wiederherstellung der Kubatur des einstigen Stadtschlosses. Der Baukörper wird zunächst als unverputzer
Ziegelbau errichtet. Die Fassadengliederung des Ziegelbaus bildet dabei ein genaues stereometrisches Modell des Schlosses nach.
Die Gestaltung folgt dem Prinzip des „fertigen Rohbaus“ wie es bei Albertis Kirche St. Andrea in Mantua und den Seitenfassaden
Schinkels Neuer Wache zu finden ist.
In einer zweiten Phase kann mit der partiellen Applikation von Fassadenornamenten begonnen werden. Mit der Verkleidung der
Portale und Balustraden sowie dem Portikus im Schlüterhof wird ein weiterer zusammenhängender Bauabschnitt geschaffen. In
einer letzten Phase ist es möglich, sämtliche Fassaden nach der historischen Vorlage zu verkleiden. Durch den strukturellen
Zusammenhang der Fassadenelemente in jeder Bauphase kann dieser Bauabschnitt zeitversetzt erfolgen.
© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
© KUEHN MALVEZZI . Pubblicata il 15 Dicembre 2008.
Europaconcorsi cura il servizio di informazione sui bandi di progettazione e la realizzazione del servizio albo-on-line delle seguenti associazioni professionali:
Ordine Architetti: Agrigento, Alessandria, Ancona, Aosta, Arezzo, Ascoli Piceno, Asti, Avellino, Bari, Belluno, Benevento, Bergamo, Biella, Bologna, Bolzano, Brescia, Brindisi, Caserta, Catania, Catanzaro, Como, Cremona, Cuneo, Fermo, Ferrara, Foggia, Forlì - Cesena, Genova, Gorizia, Grosseto, Imperia, La Spezia, Lecce, Lecco, Livorno, Lodi, Macerata, Mantova, Massa Carrara, Matera, Messina, Milano, Monza, Napoli, Novara, Nuoro, Oristano, Palermo, Pavia, Perugia, Pescara, Piacenza, Pisa, Pistoia, Pordenone, Potenza, Ragusa, Reggio Calabria, Reggio Emilia, Rimini, Salerno, Sassari, Siena, Siracusa, Sondrio, Taranto, Teramo, Terni, Torino, Trapani, Trento, Treviso, Trieste, Udine, Varese, Venezia, Vercelli, Verona, Vibo Valentia, Vicenza
Ordine Ingegneri: Ascoli Piceno, Bari, Cagliari, Foggia, L'Aquila, Lecce, Lecco, Messina, Monza, Padova, Palermo, Pavia, Perugia, Potenza, Prato, Reggio Calabria, Rimini, Salerno, Sassari, Teramo, Torino, Trento, Treviso, Varese, Vercelli, Roma
Collegio Ingegneri della Toscana, Collegio dei Periti Industriali di Grosseto, Federazione agronomi e forestali della Lombardia, Dipartimento S.S.A.R. Università "G. D'Annunzio", Collegio Geometri Reggio Calabria, Consiglio Nazionale dei Geologi, InArSind Sindacato Nazionale Ingegneri e Architetti, Ordine Ingegneri e Architetti di San Marino, Collegio dei Periti Industriali di Siena, Associazione Laureati Iuav
Vedi la lista di tutte le associazioni per regione. Per maggiori informazioni Contattateci