de Bochum, Germany
Musikzentrum im ViktoriaQuartierBochum
Competitions - Restricted
Result June 30, 2012. published on July 30, 2012
Original title:
Musikzentrum im ViktoriaQuartierBochum
Zentraler Baustein und Impulsgeber für die städtebauliche Entwicklung des Kreativquartiers ViktoriaQuartierBochum in der Bochumer Innenstadt ist das Musikzentrum. Das Bochumer Musikzentrum soll ein für alle offenes Haus sein, das eine neu zu errichtende konzertante Spiel- und Probenstätte der Bochumer Symphoniker (angestrebt werden 14 000 m³ Raumvolumen mit mindestens 820 Sitzplätzen) mit einem Multifunktionssaal in der umzunutzenden Marienkirche zu einer künstlerischen Einheit verbindet. Damit ergibt sich die Chance, eine symphonische Spielstätte als Motor für kulturelle Bildung, kreative Innovationen, Wirtschaft und Stadtentwicklung für das ViktoriaQuartierBochum zu nutzen. Die Vision eines musikalischen Präsentations- und Bildungshauses und einer hochkarätigen Spiel- und Probenstätte ist der Antrieb für die Entwicklung dieses Konzepts mit einem Spektrum der kulturellen Basisarbeit hin zur künstlerischen Spitzenleistung. Hauptnutzer sind die Bochumer Symphoniker sowie die Musikschule Bochum. Für das Musikzentrum steht insgesamt eine Grundstücksfläche von ca. 8 600 m² zur Verfügung, wovon ca. 3 900 m² auf das Grundstück der Marienkirche entfallen.
Wegen der für die Maßnahme zur Verfügung stehenden Mittel, die zum Großteil aus privaten Stiftungsmitteln bestehen, ist unbedingt der Kostenrahmen für das Gesamtprojekt einzuhalten. Ein vorliegendes Gutachten zu „Raumprogramm und Kosten“ sieht dabei ca. 14 360 000 EUR netto für den Neubau und ca. 3 820 000 EUR netto für den Umbau der Marienkirche für die Kostengruppen 300 und 400 vor.
Die Stadt Bochum lobt für diese Maßnahme einen einstufigen begrenzten Wettbewerb nach den Regeln für die Auslobung von Wettbewerben (RAW 2004) mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) zur Auswahl von maximal 10 Teilnehmern aus. 3 Teilnehmer werden von der Ausloberin eingeladen, am Wettbewerbsverfahren teilzunehmen. Der Wettbewerb richtet sich an Generalplaner, bzw. Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Tragwerksplanern und Planern für die Technische Ausrüstung. Bereits für die Erstellung des Wettbewerbsbeitrages wird aus Sicht des Auslobers die Beteiligung eines Fachplaners für Raumakustik als empfehlenswert erachtet.
Es werden Generalplaner oder Arbeits-/Bietergemeinschaften gesucht, die a) Erfahrungen in der Planung und Realisierung von anspruchsvollen Kulturbauten mit Veranstaltungsbereichen für musikalisch-akustische Nutzungen und b) beim Umbau historischer Bestandsgebäude haben.
Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren gem. VOF.
Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind die als Preisträger ausgewählten Mitglieder der Arbeits-/Bietergemeinschaft bzw. des Genaralplanungsbüros, wie sie in den Bewerbungsunterlagen benannt wurden.
Der Wettbewerb ist anonym.
Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
Folgende Leistungen sollen Gegenstand der Generalplanervergabe, bzw. der Vergabe an eine Arbeits-/Bietergemeinschaft werden:
— Gebäudeplanung (Architektur), Leistungsphase 1 (soweit nicht vom Auslober erbracht), Leistungsphasen 2 bis 5 entsprechend Teil 3, Abschnitt 1, § 33 der HOAI 2009,
— Tragwerksplanung, Leistungsphase 1 (soweit nicht vom Auslober erbracht), Leistungsphasen 2 bis 5 entsprechend Teil 4, Abschnitt 1, § 49 der HOAI 2009,
— Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Kühlung, Sanitär, Elektro, Gebäudeautomation, Lichtplanung, Energieplanung und –optimierung), Leistungsphase 1 (soweit nicht vom Auslober erbracht), Leistungsphasen 2 bis 5 entsprechend Teil 4, Abschnitt 2, § 51 (soweit sie zur Ausführung kommen) und § 53 der HOAI 2009.
Die Leistungen der Thermischen Bauphysik (Wärmeschutz, Energieausweis, Dichtigkeitstests), Leistungen des Brandschutzes und Leistungen des Schallschutzes und der Raumakustik sollen in getrennten Vergabeverfahren vergeben werden.
Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Geplante Teilnehmerzahl: 10
Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
1. Architekturbüro Prof. Baumewerd, Münster
2. Max Dudler, Berlin
3. Satijnplus Architecten, NL – Born
1. Preis: 68 000,00 EUR (brutto)
2. Preis: 42 000,00 EUR (brutto)
3. Preis: 25 000,00 EUR (brutto)
First Prize Winner
Bez + Kock Architekten

Published Mon Jul 30 12:26:57 +0200 2012. © Bez + Kock Architekten . All Rights Reserved
Second Prize
JSWD Architekten

Published Thu Aug 30 12:23:25 +0200 2012. © JSWD Architekten . All Rights Reserved
Third Prize
HASCHER JEHLE Architektur, Kathleen Behrendt, Johannes Raible, Anne Schäfer, Christian Speelmanns

Published Mon Jun 18 13:32:25 +0200 2012. © Johannes Raible . All Rights Reserved