Leistung eines Architekten (§ 33 HOAI) für die Bestandsgebäude des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München. Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird ein Projektvertrag geschlossen der zunächst die LPH 2-5 für die Maßnahme SBTI_II umfasst. Dieser Projektvertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers, nach seiner Entscheidung, dem Auftragnehmer der Phasen 2-5 zusätzlich auch die Leistungsphasen 6-9 (LPH 9 teilweise) sowie zusätzlich vergleichbare Leistungen für die Maßnahme SBTI_III zu übertragen. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Die Honorierung erfolgt nach HOAI 2009. Das MPI besteht aus ca. sechs Gebäuden bzw. Gebäudeteilen. Drei dieser Gebäude, errichtet in den 30er, 60er und 90er Jahren, bedürfen umfangreicher Restrukturierungs-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, die alle bei laufendem Betrieb durchgeführt werden müssen. Es handelt sich um Instituts- u. Klinikgebäude mit Büroräumen, hoch installierten biologischen, chemischen und physikalischen Laboren und Krankenhausbetrieb. Neben Umbau, Sanierung und Koordination umfangreicher technischer Infrastrukturmaßnahmen ist insbesondere das Thema Brandschutz von besonderer Bedeutung (Brandschutzgutachter wird separat beauftragt). Des Weiteren soll ein Therapie-Bad saniert werden. Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (netto) belaufen sich auf weniger als 5 000 000 EUR. Bei der Planung sind nicht nur die speziellen Anforderungen im Hinblick auf die technischen Anlagen, sondern auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe zu berücksichtigen. Insoweit legt die Max-Planck-Gesellschaft bei diesem Vergabeverfahren nicht nur Wert darauf, dass die Bewerber profunde Kenntnisse im Bereich der Planung von Laboren, Krankenhausbau und Rechenzentren nachweisen können, sondern ebenso auf Erfahrungen bei der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen im laufenden Betrieb zurückgreifen können. Die Maßnahmen stehen funktional, technisch und zeitlich in sehr engem Zusammenhang. Die Planung der Leistungsphasen 2-4 für die verschiedenen Bereiche erfolgt teilweise parallel, bei den Leistungsphasen 5-8, insbesondere bei der Baudurchführung und Bauüberwachung, werden voraussichtlich die Maßnahmen zeitlich versetzt durchgeführt, um den laufenden Betrieb nicht mehr als notwendig einzuschränken. Die zu bearbeitenden Gebäudeteile haben ca. folgenden Umfang: SBTI ist auf dem gesamten Campus verteilt. Klinik: Zu sanierende Fläche in BGF: 13 200 qm. Zu sanierende Flachdachfläche: 1 000 qm. Laborgebäude: Zu sanierende Fläche in BGF 4 900 qm. Zu sanierende Flachdachfläche: 600 qm. Kraepelinbau: Zu sanierende Fläche in BGF 5 700 qm. Therapiebad: Zu sanierende Fläche in BGF 1 000 qm. Zu sanierende Flachdachfläche: 650 qm. Die Planung hat entsprechend der gültigen Regeln und dem Stand der Technik sowie energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen. Den energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten und einer energieeffizienten Planung und Auslegung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Laufzeit von SBTI_II, nach heutigem Planungsstand, ca. 36 bis 48 Monate innerhalb der Jahre 2012 bis maximal. 2016 (vergl. Ziffer II.3)). Laufzeit von SBTI_III, nach heutigem Planungsstand, von 2014 bis 2018 (optional).
Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten gemäß § 19 Absatz (1) VOF 2009.
Verfahrensart Verhandlungsverfahren
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3
Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge 16.3.2012 – 12:00
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Ordine Architetti: Agrigento, Alessandria, Ancona, Aosta, Arezzo, Ascoli Piceno, Asti, Avellino, Bari, Belluno, Benevento, Bergamo, Biella, Bologna, Bolzano, Brescia, Brindisi, Caserta, Catania, Catanzaro, Como, Cremona, Cuneo, Fermo, Ferrara, Foggia, Forlì - Cesena, Genova, Gorizia, Grosseto, Imperia, La Spezia, Lecce, Lecco, Livorno, Lodi, Macerata, Mantova, Massa Carrara, Matera, Messina, Milano, Monza, Napoli, Novara, Nuoro, Oristano, Palermo, Pavia, Perugia, Pescara, Piacenza, Pisa, Pistoia, Pordenone, Potenza, Ragusa, Reggio Calabria, Reggio Emilia, Rimini, Salerno, Sassari, Siena, Siracusa, Sondrio, Taranto, Teramo, Terni, Torino, Trapani, Trento, Treviso, Trieste, Udine, Varese, Venezia, Vercelli, Verona, Vibo Valentia, Vicenza
Ordine Ingegneri: Ascoli Piceno, Bari, Cagliari, Foggia, L'Aquila, Lecce, Lecco, Messina, Monza, Padova, Palermo, Pavia, Perugia, Potenza, Prato, Reggio Calabria, Rimini, Salerno, Sassari, Teramo, Torino, Trento, Treviso, Varese, Vercelli, Roma
Collegio Ingegneri della Toscana, Collegio dei Periti Industriali di Grosseto, Federazione agronomi e forestali della Lombardia, Dipartimento S.S.A.R. Università "G. D'Annunzio", Collegio Geometri Reggio Calabria, Consiglio Nazionale dei Geologi, InArSind Sindacato Nazionale Ingegneri e Architetti, Ordine Ingegneri e Architetti di San Marino, Collegio dei Periti Industriali di Siena, Associazione Laureati Iuav
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